Fahrradhelme im Test: Guter Schutz muss nicht teuer sein

Nicht alle Fahrradhelme bieten einen gleich hohen Schutz. Wie sicher ein Modell ist, lässt sich jedoch nicht am Preis erkennen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Fachmagazin, das zehn Modelle unter die Lupe nahm.
Ob ein Fahrradhelm eine gute Schutzfunktion hat, lässt sich nicht vom Preis ableiten. Gute Helme können beim Preis um 30 Euro variieren, fand die Zeitschrift „Bike Bild” heraus. Foto: Gregor Fischer/dpa Ob ein Fahrradhelm eine gute Schutzfunktion hat, lässt sich nicht vom Preis ableiten. Gute Helme können beim Preis um 30 Euro variieren, fand die Zeitschrift „Bike Bild” heraus. Foto: Gregor Fischer/dpa
Hamburg. 

Gute Sicherheit bei Fahrradhelmen muss nicht nur eine Preisfrage sein. Das zeigt ein Test der Zeitschrift „Bike Bild” (3/2017). Im Fokus: Zehn Modelle zwischen 45 und 105 Euro.

Zwar siegt mit dem „Alpina Campiglio” für 105 Euro der teuerste Helm. Er bietet auch als einziger eine sehr gute Schutzfunktion und schneidet insgesamt „gut” ab. Doch bereits auf dem dritten Platz liegt für 45 Euro der billigste Helm „Uvex HLMT 5 Bike” mit gutem Schutz und auch der Gesamtnote „gut”. Den zweiten Rang belegt der 75 Euro teure „Nutcase NT1-M” für 75 Euro und ist ebenfalls „gut”.

So schneiden insgesamt sechs Helme ab, fünf davon mit einem „gut” in der Schutzfunktion. Die restlichen vier zwischen 60 und 95 Euro sind zwar „ausreichend”, weil der Test auch Kriterien wie Ausstattung, Komfort und Handhabung wertet. Doch sie fallen beim Schutz als „mangelhaft” durch. Unter anderem bieten einige eine zu schwache Dämpfung beim Aufprall oder lassen sich zu leicht abstreifen.

(dpa)
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