Verkehr: Führerschein auf Probe bei Radlerverstößen schnell in Gefahr

Viele Radfahrer übersehen die ein oder andere rote Ampel. Dieser Verstoß gegen die StVO ist weitreichender als manch einer denkt. Neben Bußgeld und Punkten in Flensburg besteht die Gefahr, den Führerschein zu verlieren.
Bei Rot über die Ampel zu fahren, ist kein Kavaliersdelikt. Foto: Jörg Carstensen/dpa Bei Rot über die Ampel zu fahren, ist kein Kavaliersdelikt.
Stuttgart. 

Mal eben bei Rot über die Ampel radeln? Für manche ist das vielleicht ein Kavaliersdelikt. Doch das stimmt nicht. Es ist nicht nur gefährlich. Denn die Gesetzeshüter ahnden das mit einem Bußgeld von 60 bis 100 Euro, wenn die Ampel bereits länger als eine Sekunde Rot zeigte.

Zudem ist ein Punkt in Flensburg fällig, berichtet die Prüforganisation Dekra. Das kann besonders beim Führerschein auf Probe schnell heikel werden: Bei jedem mit einem Punkte bewährten Verstoß, einem sogenannten A-Verstoß, kann ein Aufbauseminar angeordnet werden. Wer das nicht schafft, bei dem liegt der Führerschein erst einmal auf Eis, erklärt die Dekra. Im Schnitt seien die verhängten Bußgelder für Radler in etwa halb so hoch wie für die entsprechenden Delikte für Autofahrer.

(dpa)
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