Mazda plant 2019 mit neuem Dreier und dem ersten Elektroauto

Der neue Mazda3 für 2019 soll sich optisch stark an der 2017er Studie KAI Concept orientieren. Außerdem haben die Japaner ihr erstes Elektroauto in petto.
Die für 2019 erwartete neue Generation des Kompaktautos Mazda3 soll sich stilistisch am KAI Concept von der 2017er Tokyo Motor Show orientieren. Foto: Mazda Die für 2019 erwartete neue Generation des Kompaktautos Mazda3 soll sich stilistisch am KAI Concept von der 2017er Tokyo Motor Show orientieren.
Genf. 

Mazda plant 2019 einen neuen Dreier und ein erstes Elektroauto. Das kündigte Europa-Chef Jeff Guyton im Gespräch mit dem dpa-Themendienst an.

Während die Japaner beim stark an der 2017er Designstudie KAI Concept inspirierten Dreier auf ihre neue Skyaktiv-X-Technologie setzen und den ersten selbstzündenden Benzinmotor einführen wollen, feiern sie in ihrem Elektroauto das Comeback des Wankelmotors, kündigte Guyton an. Ähnlich wie aktuell nur BMW beim i3 wollen sie für den Stromer einen Reichweitenverlängerer anbieten und reaktivieren dafür das Kreiskolben-Prinzip.

Weiteren Planungen für den Wankel-Motor erteilt Guyton vorerst eine Absage und damit auch der Hoffnung auf ein Comeback des Sportwagens RX7: „So lange es keinen Durchbruch bei der Wankeltechnik gibt, wird es auch keinen neuen Sportwagen mit so einem Motor geben”, sagte Guyton mit Blick auf die Haltbarkeit des Motors sowie seinen hohen Öl- und Benzinverbrauch. Die Hoffnung gibt er trotzdem nicht auf. „Schließlich hätte vor fünf Jahren auch keiner an den Diesotto geglaubt. Und jetzt geht die Technik bei uns bald in Serie.” Diesotto ist eine Mischung aus Diesel- und Ottomotor.

Dafür allerdings denkt Guyton beim Elektroauto schon etwas weiter. Bei dem einen Modell jedenfalls soll es nicht bleiben. Nicht umsonst habe Mazda eine Kooperation mit Toyota vereinbart, aus der unter anderem weitere Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb entstehen sollen. Allerdings werde diese Zusammenarbeit frühestens in drei, vier Jahren konkrete Früchte tragen, so Guyton weiter.

(dpa)
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