Mercedes GLC F-Cell auf der IAA: Wasserstoff-SUV kommt 2018

Nach Toyota, Hyundai und Honda nimmt Mercedes die Serienfertigung eines Autos mit Brennstoffzelle in Angriff. Auf der Automesse IAA stellt der Stuttgarter Hersteller den GLC F-Cell vor.
Tests der Vorserienmodelle sind fast abgeschlossen: Ob das Brennstoffzellen-SUV verkauft oder nur vermietet wird, wird noch entschieden. Foto: Daimler AG/dpa-tmn Tests der Vorserienmodelle sind fast abgeschlossen: Ob das Brennstoffzellen-SUV verkauft oder nur vermietet wird, wird noch entschieden.
Frankfurt/Main. 

Auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 16. bis 24. September) zeigt Mercedes das erste Vorserienmodell des GLC F-Cell. Das serienreife Modell soll Informationen aus Unternehmenskreisen zufolge im nächsten Jahr in den Handel kommen.

Mercedes hat offenbar aber noch nicht entschieden, ob der Wagen verkauft oder nur vermietet wird. Angetrieben wird das äußerlich gegenüber dem Grundmodell nur dezent modifizierte Kompakt-SUV von einem 147 kW/200 PS starken E-Motor. Allerdings wird der nicht allein von einem Lithium-Ionen-Akku gespeist, sondern von einer Art Kraftwerk: Eine Brennstoffzelle produziert direkt an Bord den Strom aus Wasserstoff. Als einziges Abgas entsteht dabei Wasserdampf, teilte der Hersteller mit.

Im Gegensatz zu den Fahrzeugen der Konkurrenz setzt Mercedes nicht alleine auf die Brennstoffzelle als Stromquelle, die mit 4,4 Kilo Wasserstoff eine Reichweite von 447 Kilometern ermöglicht: Als Plug-in-Hybrid ausgelegt, kann der GLC F-Cell seinen Pufferspeicher auch an der Steckdose laden. Das ermöglicht zwar nur 49 zusätzliche Kilometer Fahrstrecke, hilft aber, die bislang noch sehr großen Lücken im Netz der Wasserstofftankstellen zu schließen.

(dpa)
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