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Folgemilch für Kleinkinder nur ergänzend anbieten

In den ersten Monaten bekommen Babys in der Regel Muttermilch oder Säuglingsmilch. Für Kleinkinder gibt es dann spezielle Folgemilch. Diese sollte jedoch nur ein Teil der Ernährung sein.
Kleinkinder sollten nicht ausschließlich mit Folgemilch ernährt werden. Foto: Armin Weigel/dpa Kleinkinder sollten nicht ausschließlich mit Folgemilch ernährt werden. Foto: Armin Weigel/dpa
Berlin. 

Manche Eltern geben ihrem Kleinkind lieber spezielle Kindermilch statt Kuhmilch. Das sei zwar nicht notwendig, kann aber sinnvoll sein, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.

Grundsätzlich lässt sich der kindliche Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen auch über eine ausgewogene Ernährung mit Pflanzenölen, Fisch, Fleisch und jodiertem Salz decken. Folgemilchprodukte können jedoch dabei helfen, dem Kind beispielsweise ausreichend Omega-3-Fettsäuren oder Jod zukommen zu lassen.

Mit solchen Milchprodukten soll das Kind allerdings nicht ausschließlich ernährt werden, betonen die Kinderärzte. Es bekommt nur zusätzlich zur normalen Kost maximal 300 Milliliter Folgemilch am Tag. Die Milch enthält am besten zwischen 45 und 70 Kilokalorien pro 100 Milliliter sowie 1,6 Gramm Eiweiß pro 100 Kilokalorien. Fructose, Saccharose oder künstliche Aromen sollten nicht zugesetzt sein.

(dpa)
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