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Groß, schmal und leicht: Die Trends bei Sonnenbrillen

Sonnenbrille auf, es ist Sommer! Das Ding auf der Nase ist längst nicht mehr ein Ding der Notwendigkeit, sondern ein modisches Accessoire. Und da spielen Größe, Farbe und Gewicht eine besonders große Rolle.
Die Sonnenbrille soll möglichst unauffällig sein: Fassungen in Nudetönen sind dann das Richtige. Auch MORE & MORE Eyewear hat sie im aktuellen Sommerprogramm für 2017 (ca. 90 Euro). Foto: MORE & MORE Eyewear/dpa-tmn Die Sonnenbrille soll möglichst unauffällig sein: Fassungen in Nudetönen sind dann das Richtige. Auch MORE & MORE Eyewear hat sie im aktuellen Sommerprogramm für 2017 (ca. 90 Euro). Foto: MORE & MORE Eyewear/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Die eine Sonnenbrille 2017 gibt es nicht. Keine Form wird von Modeexperten besonders hervorgehoben. Aber wer modisch etwas auf sich hält, dessen Brillenmodell sollte drei Dinge vereinen: Groß, schmal und leicht soll es sein, erklärt das Kuratorium Gutes Sehen. Das ist sonst noch beliebt:

NUDE: Nude-Töne sind häufig zu finden. Nude ist das englische Wort für nackt. Man bezeichnet damit alle Töne, die den Hautfarben ähnlich sind - alles von Rosé bis Haselnuss. Hellen Hauttypen stehen eher die hellen Fassungen, erklärt das Kuratorium. Doch an dunkelhaarigen Menschen wirken Brauntöne ausdrucksstärker.

GRÜN: Bei den Farben machen die Branchenkenner aber einen Trend aus: Grüne Fassungen - und zwar in allen möglichen Schattierungen wie Oliv, Lind, Schilf, Smaragd oder Avocado. Das Grün kann sich auch nur als Reflexion oder in der Struktur zeigen. Die Experten raten, bei der Wahl des Grüntons den eigenen Hautton im Spiegel kritisch zu betrachten. Denn unpassendes Grün kann Blässe fordern.

REFLEKTIEREND: Viele Modelle haben in dieser Saison reflektierende Fassungen, vor allem in Rot und in verschiedenen Goldtönen. Dazu werden teils auch goldene verspiegelte Gläser verwendet.

BRÜLLEND: Muster gibt es natürlich auch. Vor allem jene von Tierfellen sind nach wie vor der Klassiker für die Fassung.

BUNT: Es geht noch bunter - und zwar bei den Gläsern. Sie haben oftmals Farbverläufe. Gerade wenn diese oben dunkler und unten heller sind, sei das ein Vorteil, erklärt das Kuratorium. So schirmt das Dunklere die Sonneneinstrahlung von oben ab, und durch den helleren unteren Part lässt es sich entspannter sehen.

SCHWEBEND: Gläser scheinen häufig im Rahmen zu schweben - ein neues optisches Detail, auf das auffällig viele Brillendesigner setzen. Das hat sogar einen Vorteil: Die extra Schlitze sorgen für mehr Belüftung unter dem Glas.

GRAFISCH: Grafische Flächen, starke Linien und dicke Balken prägen ebenfalls die Fassungen im Sommer 2017. Sie geben dem Gesicht Struktur und verleihen einen extravaganten Eindruck. Oftmals werden auch sehr flache Gläser verbaut, solche Modelle werden als Flats oder Planbrillen bezeichnet.

(dpa)
Bilderstrecke Groß, schmal und leicht: Die Trends bei Sonnenbrillen
Die Sonnenbrille soll möglichst unauffällig sein: Fassungen in Nudetönen sind dann das Richtige. Auch MORE & MORE Eyewear hat sie im aktuellen Sommerprogramm für 2017 (ca. 90 Euro). Foto: MORE & MORE Eyewear/dpa-tmnGrüne Fassungen - und zwar in allen möglichen Schattierungen - sind für Sonnenbrillen im Sommer 2017 beliebt. Komono setzt auf eine moosgrüne Variante (ca. 50 Euro). Foto: Komono/dpa-tmnSpiegelnde Fassungen, dazu gerade Linien und schwebende Stege: Die Trends für die Sonnenbrillen in 2017 lassen sich kombinieren - wie das zum Beispiel auch Komono macht (ca. 80 Euro). Foto: Komono/dpa-tmn
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