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Zu viel Fluorid schadet Kinderzähnen

Der Schutz der Zähne ist schon im Kindesalter wichtig. Besonders die jungen Zähne sind anfällig für Karies. Der Vorbeugung dient Fluorid. Allerdings hilft viel nicht immer viel, wie das Bundesamt für Risikobewertung informiert.
Zahnpasta mit Fluorid sollte eher sparsam eingesetzt werden. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild Zahnpasta mit Fluorid sollte eher sparsam eingesetzt werden.
Berlin. 

Um Kinderzähne vor Karies zu schützen hilft Fluorid. Diese machen den Zahnschmelz widerstandsfähig. Eltern sollten sich aber für eine einzelne Form der Fluoridprophylaxe entscheiden, da zu viel von dem Stoff wiederum Zähnen und Knochen schaden kann.

Sobald Kinder ihre Zähne mit fluoridierter Zahnpasta geputzt bekommen, sollten sie daher keine zusätzlichen Fluorpräparate einnehmen, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung . Denn allein durch das Verschlucken von Zahnpasta können Kleinkinder etwa genau so viel Fluorid aufnehmen wie durch Tabletten oder fluoridiertes Salz.

Zahnärzte empfehlen, für Kinder ab dem Durchbruch der ersten Milchzähne fluoridhaltige Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid zu verwenden. Eine erbsengroße Menge reicht dabei zum Putzen.

(dpa)
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