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Erbe regeln: So machen Erblasser es Hinterbliebenen leichter

Immer wieder kommt es vor, dass ein Testament den Nachlass nicht so regelt, wie es der Erblasser eigentlich wünscht. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig über das Vermögen und die Begünstigten Gedanken zu machen. Diese Schritte helfen dabei:
Erst wenn die wichtigen Fragen geklärt sind, sollten Erblasser zum Stift greifen. Foto: Jens Büttner Erst wenn die wichtigen Fragen geklärt sind, sollten Erblasser zum Stift greifen. Foto: Jens Büttner
Berlin. 

Seinen letzten Willen sollte jeder selbst formulieren. Viele machen dafür ein Testament. Bevor ein solches Dokument aber aufgesetzt werden kann, sollte sich jeder einige grundlegende Fragen stellen, rät die Stiftung Warentest in Berlin.

Erst wenn in wichtigen Punkten Klarheit herrscht, kann das Erbe gut geregelt werden. Fünf Schritte bis zum Ziel:

- Schritt 1: Was soll mit dem Vermögen passieren? Diese Frage ist wichtig, denn die Ziele sind oft vielfältig: Während der eine seine Familie absichern möchte, liegen dem anderen vielleicht die Förderung sozialer oder kultureller Einrichtungen am Herzen. Möglicherweise gibt es auch Personen, die besonders bedacht werden sollen, weil sie Familienmitglieder gepflegt haben.

- Schritt 2: Passt die gesetzliche Erbfolge? Kinder und Ehepartner zuerst - auf diese etwas simple Formel lässt sich in etwa die gesetzliche Erbfolge reduzieren. Wem das reicht, der braucht vielleicht gar kein Testament. Um das herauszufinden, können Erblasser einen Stammbaum zeichnen, das hilft beim Verständnis.

- Schritt 3: Wie viel Vermögen ist vorhanden? Ratsam ist es, eine Vermögensübersicht zu erstellen, raten die Warentester. Erfasst werden sollten zum Beispiel Konten, Depots, Ansprüche aus Versicherungen oder Wertgegenstände. Beim Aufschreiben bekommen Erblasser vielleicht schon eine Idee, wer was bekommen soll.

- Schritt 4: Was wollen die Erben haben? Die Immobilie mag einem Erblasser wichtig sein, seinen Erben aber vielleicht nicht. Das können sie schon zu Lebzeiten in Erfahrung bringen - aber besser subtil. Denn konkrete Vorgespräche können auch Enttäuschung provozieren, erklären die Experten.

- Schritt 5: Wer kann beim Schreiben helfen? Wer seine Gedanken geordnet hat, sollte sich für das Aufsetzen eines Testaments Hilfe holen. Denn in der Regel können juristische Laien viele Fehler in ein Testament einbauen, in dem mehrere Erben bedacht werden sollen. Rechtsanwälte oder Notare können helfen, solche Fallen zu umgehen.

(dpa)
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