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Robo-Advisor nicht blind vertrauen

Tipps für Geldanlage aus dem Internet, ohne dass ein ewig langes Beratungsgespräch bei der Bank geführt werden muss. Was auf den ersten Blick nicht verkehrt klingt, kann mit Risiken verbunden sein.
Wer sein angesparte Geld über einen Robo-Advisor anlegen möchte, sollte sich gut über die Risiken informieren. Foto: Jens Büttner/dpa Wer sein angesparte Geld über einen Robo-Advisor anlegen möchte, sollte sich gut über die Risiken informieren.
Bonn. 

Geringe Kosten, einfacher Zugang und Transparenz: Sogenannte Robo-Advisor bieten Geldanlegern einige Vorteile. Der Name Robo-Advisor leitet sich aus den englischen Begriffen Roboter und Advisor - übersetzt: Berater - ab.

Dabei handelt es sich um Portale im Internet, die Anlegern eine Vermögensverwaltung anbieten. Allerdings sollten Anleger den Portalen nicht blind vertrauen, rät die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn.

Nach der Anmeldung bei einem Robo-Advisor beantworten die Anleger eine Reihe von Fragen zum Beispiel zu ihren Anlagezielen und ihrer Risikobereitschaft. Dann schlägt ihnen das Programm einen Mix aus passiven Renten- und Aktienfonds vor.

„Machen Sie sich damit vertraut, wie der Algorithmus funktioniert und welche Folgen sich daraus für Ihre Anlage ergeben können”, erklären die Bafin-Experten auf ihrer Website. Auch über die Risiken die mit der automatisierten Geldanlage einhergehen, sollten sich Anleger grundsätzlich im Klaren sein. Die Anlagestrategie sollte der persönlichen Risikobereitschaft entsprechen. Und Anleger sollten sich sicher sein, mindestens für den empfohlenen Anlagezeitraum auf das angelegte Kapital verzichten zu können.

(dpa)
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