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Sparverhalten der Deutschen: Aktien weiterhin wenig gefragt

Aktien sind in der Bundesrepublik nicht sonderlich beliebt. Daran hat sich auch in letzter Zeit nichts geändert, wie der Bundesverband deutscher Banken mitteilt. Mehr Vertrauen genießt eine andere Geldanlage.
Welchen Verlauf die Aktien-Kurse nehmen, interessiert die Deutschen nicht sehr. Ihr Geld investieren sie lieber in Lebensversicherungen. Foto: Christoph Schmidt/dpa Welchen Verlauf die Aktien-Kurse nehmen, interessiert die Deutschen nicht sehr. Ihr Geld investieren sie lieber in Lebensversicherungen.
Berlin. 

Aktien sind bei Sparern in Deutschland weiterhin wenig gefragt. Nur rund sieben Prozent des Geldvermögens der Bundesbürger steckte Ende 2016 in diesem Bereich - also rund 373 Milliarden Euro.

Zwar gab es einen Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr, dieser sei jedoch insbesondere auf Kursveränderungen und Vermögenszuwächse zurückzuführen, informiert der Bundesverband deutscher Banken. Insgesamt lag das Geldvermögen der Bundesbürger Ende vergangenen Jahres bei 5,6 Billionen Euro.

Die Zahlen stammen aus der Geldvermögen-Statistik der Bundesbank, die der Deutsche Bankenverband jährlich vergleicht. Demnach entfällt ein großer Teil des Geldvermögens auf Lebensversicherungen und Ansprüche an Pensionskassen - mit 2149 Milliarden Euro. An zweiter Stelle standen Spar-, Sicht- und Termineinlagen - mit 2034 Milliarden Euro.

Insgesamt hat sich das Sparverhalten laut Bankenverband trotz der anhaltenden Nullzinspolitik im Vergleich zu den vergangenen Jahren kaum verändert. So gab es lediglich einen Rückgang bei Anlagen in Schuldverschreibungen - insbesondere bei festverzinslichen Wertpapieren. Während es im Jahr 2015 noch 139,8 Milliarden Euro waren, entfielen im vergangenen Jahr darauf nur rund 127 Milliarden Euro. Der Anteil an Bargeld hat hingegen im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zugenommen und lag bei 166 Milliarden Euro.

(dpa)
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