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Umfrage: Bei Negativzinsen würden viele die Bank wechseln

Die Vorstellung, dass das Guthaben auf dem Girokonto durch Negativzinsen gemindert wird, bewegt viele Deutsche. Wechselt man in einem solchen Fall besser die Bank? Was Bürger von dieser Option halten, zeigt eine Umfrage.
Laut einer Forsa-Umfrage hält die Mehrheit der Deutschen einen Wechsel des Kreditinstituts für sehr wahrscheinlich, sollten Negativzinsen ihr Girokonto-Guthaben gefährden. Foto: Daniel Karmann/dpa Laut einer Forsa-Umfrage hält die Mehrheit der Deutschen einen Wechsel des Kreditinstituts für sehr wahrscheinlich, sollten Negativzinsen ihr Girokonto-Guthaben gefährden.
Leipzig. 

Für das Guthaben auf dem Girokonto Zinsen zahlen - diese Vorstellung kommt bei der Mehrheit der Deutschen nicht gut an. Für 59 Prozent wäre ein Wechsel des Kreditinstitutes sehr wahrscheinlich, sollten solche Verwahrentgelte eingeführt werden.

Für weitere 15 Prozent wäre der Wechsel eher wahrscheinlich. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Marktwächterteams der Verbraucherzentrale Sachsen.

Nur 6 Prozent der Befragten wollte sich nicht festlegen. Immerhin 11 Prozent sind der Meinung, dass ein Kontowechsel auch bei Einführung von Negativzinsen eher unwahrscheinlich ist, für 7 Prozent ist ein Wechsel sehr unwahrscheinlich. Befragt wurden vom 1. bis 4. August bundesweit 1000 Bundesbürger ab 18 Jahren.

(dpa)
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