Bei Sonnenallergie kann UV-Lichttherapie helfen

Lange hat man sich auf den Strandurlaub gefreut, doch schon nach einigen Sonnenbädern spielt die Haut nicht mehr mit. Juckende Rötungen machen einen Aufenthalt in der Sonne zur Qual. Ein Hautarzt erklärt, wie man einer Sonnenallergie vorbeugen kann.
Wer eine Sonnenallergie hat, bekommt beim Sonnen Pusteln oder Pickel. Eine UV-Lichttherapie kann helfen, eine solche Reaktionen der Haut im Folgejahr zu verhindern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Wer eine Sonnenallergie hat, bekommt beim Sonnen Pusteln oder Pickel. Eine UV-Lichttherapie kann helfen, eine solche Reaktionen der Haut im Folgejahr zu verhindern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München. 

Rote Flecken, Pusteln, Pickel oder Blasen: Sonnenallergie äußert sich ganz unterschiedlich. Sie ist aber meist sehr schmerzhaft und unangenehm.

Wer betroffen ist, kann im folgenden Jahr vorbeugen, erklärt der Münchner Hautarzt Christoph Liebich vom Berufsverband Deutscher Dermatologen. „Man kann die Haut mittels einer niedrig dosierten UV-Lichttherapie gewissermaßen abhärten.”

Typischerweise zeigen sich die Symptome nach einigen Tagen in der Sonne. Im Laufe des Sommers lassen die Beschwerden dann nach. Ist die Allergie einmal da, hilft den Betroffenen nur, lange Kleidung zu tragen, die effektiv vor dem UV-Licht schützt. Wie genau die Allergie entsteht, ist übrigens noch nicht geklärt. Ärzte vermuten, dass das UV-Licht ein Allergen im Körper entstehen lässt.

(dpa)
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