Gekühlt, trocken, dunkel - Medikamente richtig lagern

Patienten sollten genau darauf achten, wie sie Medikamente lagern müssen. Bewahrt man ein Medikament falsch auf, kann es seine Wirkung verlieren, warnt die Bundesapothekerkammer.
Die meisten Arzneimittel müssen bei 15 bis 25 Grad aufbewahrt werden. Es gibt aber auch einige, die gekühlt werden müssen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa Die meisten Arzneimittel müssen bei 15 bis 25 Grad aufbewahrt werden. Es gibt aber auch einige, die gekühlt werden müssen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa
Berlin. 

Tabletten, Salben und Tropfen sind empfindlich. Deshalb gelten für sie besondere Regeln zur Aufbewahrung. Die Bundesapothekerkammer erklärt, was wohin gehört.

Medikamente müssen in der Regel bei Raumtemperatur, trocken und vor Licht geschützt gelagert werden. Am besten gewährleistet dies die Originalverpackung, erklärt das Bundesgesundheitsministerium. Auch die Packungsbeilage bleibt am besten in der Packung - falls der Patient später noch einmal etwas nachlesen möchte.

Im Kühlschrank müssen beispielsweise einige Insuline aufbewahrt werden. Die optimale Lagerungstemperatur solcher Arzneien beträgt zwei bis acht Grad Celsius. Sie dürfen nicht einfrieren.

Bei rund einem Drittel der kühlpflichtigen Medikamente darf die Kühlkette gar nicht unterbrochen werden. Das sei zum Beispiel bei manchen Augentropfen und bestimmten Asthmasprays der Fall, erklären die Apotheker. Für den Transport von der Apotheke nach Hause eignen sich Kühltaschen. Allerdings dürfen die Medikamente nicht direkt an den Kühlakkus liegen, da sie sonst einfrieren könnten.

(dpa)
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