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Hund kann bei Haarausfall um die Augen Milben haben

Tritt bei jungen Hunden Haarausfall in der Augenregion auf, dann kann dies auf den Befall mit einer speziellen Milbenart hindeuten. Aber gegen gegen die sogenannte „Demodex canis” gibt es Abhilfe.
Betroffen vom Milbenbefall sind meistens junge Hunde unter 18 Monaten. Foto: Patrick Pleul Betroffen vom Milbenbefall sind meistens junge Hunde unter 18 Monaten.
Bonn. 

Hunde können von einer besonderen Milbenart geplagt werden. Stellt ein Halter bei seinem Tier Haarausfall und Hautveränderungen im Bereich der Oberlippe, der Augenlider, am Nasenrücken, Stirn und Ohren fest, deutet dies auf einen Befall mit „Demodex canis” hin.

Besonders auffällig ist der Haarausfall rund um die Augen, da es dort zu einem brillenförmigen Verlust kommt. Betroffen sind meistens junge Hunde unter 18 Monaten. Sie stecken sich beim Säugen über die Mutter an, erläutert der Bundesverband für Tiergesundheit.

Der Tierarzt kann durch ein wenig abgeschabte Haut den Befall unter dem Mikroskop bestätigen. Obwohl die sogenannte Demodikose fast immer spontan abheilt, sollte man den Hunde behandeln lassen, wenn der Befall nach sechs bis acht Wochen immer noch vorhanden ist.

Hierfür gibt es spezielle Lösungen oder Shampoos, die Halter ein- bis zweimal täglich auf veränderte Hautstellen auftragen müssen. Die Therapie ist langwierig und sollte immer unter Aufsicht des Tierarztes erfolgen. Etwa vier Wochen nach Behandlungsbeginn sollte erneut abgeschabte Haut zur Kontrolle entnommen werden.

Demodex-Milben sind auf Hunde und Katzen als Wirte angewiesen. Die Krankheit überträgt sich nicht auf den Menschen.

(dpa)
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