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Zu viel Training kann Hunde überfordern

Burnout bei Hunden - auch das gibt es. Vor allem, wenn die Tiere trainiert werden. Deshalb sollten Hundebesitzer auf Stresssymptome bei ihrem Vierbeiner achten.
Hundebesitzer sollten ihr Tier beobachten, um Stresssignale zu erkennen. Foto: Boris Roessler/dpa Hundebesitzer sollten ihr Tier beobachten, um Stresssignale zu erkennen. Foto: Boris Roessler/dpa
Frankfurt/Main. 

Je mehr ich meinen Hund auslaste, desto zufriedener ist er - das ist ein Trugschluss. Tatsächlich können auch Vierbeiner überfordert sein.

Überforderung zeigen Tiere meist durch Leistungsverweigerung, Stresssignale wie Gähnen oder Schnauze lecken oder durch einen Abbruch der Übung (Weggehen und Schnüffeln). Grundsätzlich können Halter Überforderung vermeiden, indem sie nicht mehr als ein- bis zweimal pro Woche einen Kurs mit ihrem Tier besuchen. Darauf weist der Bundesverband praktizierender Tierärzte hin.

Anstrengende Übungen wie Kommandotraining sollten immer von Pausen dazwischen und am Ende begleitet werden. Wird der Hund älter oder ist er körperlich eingeschränkt, sollten Halter die Beschäftigungen neu aussuchen und anpassen. Im Zweifel kann auch ein spezialisierter Hundetrainer überprüfen, ob der Hund überfordert ist und Besitzern Entspannungsübungen für ihr Tier zeigen.

(dpa)
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