Amerikanisches Pampasgras vor Frost schützen

Das Pampasgras hat eigentlich in Südamerika sein Zuhause. Wer es in Deutschland anpflanzen will, sollte die Pflanze im Winter gut schützen. Besonders die Jungpflanzen gelten als sehr sensibel.
Das Pampasgras bildet große Blütenrispen. Im anschließenden Winter wird das Gras zusammengebunden, um den Wurzelstock vor Frost zu schützen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Das Pampasgras bildet große Blütenrispen. Im anschließenden Winter wird das Gras zusammengebunden, um den Wurzelstock vor Frost zu schützen.
Berlin. 

Bei seinem Anblick hört man das Rauschen des Windes in südamerikanischen Steppen: Pampasgras (Cortaderia selloana) bringt in die deutschen Gärten einen Hauch von Exotik.

Damit das Gras mit den beeindruckenden Blütenrispen aber gut durch den Winter hierzulande kommt, sollte es vor Kälte und Nässe geschützt werden. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunden (BDG) in Berlin empfiehlt dafür trockenes Laub, das nun reichlich vorhanden ist. Eine dicke Schicht davon isoliert den Wurzelstock, und eine zusätzliche Reisig-Schicht obendrauf verhindert, dass das Laub verweht wird.

Jungpflanzen, die erst diesen Sommer gekauft wurden, sollten ihren ersten Winter nicht im Freien verbringen. Sie überwintern am besten in einem Topf in einem hellen, frostfreien Raum bei fünf bis zehn Grad.

Einen zusätzlichen Schutz vor Frost und Nässe geben die Halme des Pampasgrases, erklärt der BDG. Dazu werden sie am besten im oberen Drittel zusammengebunden und liegen dann wie ein warmer Mantel um den Pflanzenkern.

(dpa)
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