Farbe löst sich von Tapete: Tipps zum sauberen Streichen

Die Raufasertapete soll neu gestrichen werden. Bevor Heimwerker zur Walze greifen, sollten sie den Untergrund testen. So ersparen sie sich Nerven und zusätzliche Arbeit.
Erst die Tapete prüfen, dann streichen. Nur so erhält man ein schönes Ergebnis. Foto: Jens Büttner/dpa Erst die Tapete prüfen, dann streichen. Nur so erhält man ein schönes Ergebnis.
Frankfurt/Main. 

Wenn sich einzelne Farbsplitter von der Wand lösen, wird das Überstreichen schwierig. Das gilt vor allem bei einer Raufasertapete als Untergrund.

Die Experten der Zeitschrift „Öko-Test” (Ausgabe 11/2017) raten, zuerst mit einem Klebestreifen zu prüfen, ob sich weitere Farbreste lösen könnten. Man drückt den Streifen fest auf den Untergrund und zieht ihn ab.

Alternativ benetzt man die Tapete mit etwas Wasser aus der Sprühflasche. Perlt es ab, saugt der Untergrund nicht mehr - dann wird die Tapete am besten ausgetauscht.

Gestrichen wird die Fläche dann in nur einem Durchgang und nicht wie sonst meist üblich in mehreren Lagen - damit sich nicht noch mehr Untergrund löst. Die Experten raten zu verschiedenen Walzen. Lammfellrollen mit längerem Flor seien gut für Wände.

Auf einer schon oft gestrichenen Decke sei dagegen eine Polyamid-Walze mit einer Florhöhe von zwölf Zentimetern besser. Diese Walze hält die Farbe besser als die Lammfellrolle und spritzt folglich weniger beim Arbeiten über Kopf.

(dpa)
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