Katzenklappe in Wohnungstür nur mit Vermieter-Zustimmung

Irgendwie muss die Katze ja nach draußen. Aber ohne Absprache eine Katzenklappe in die Wohnungstür zu bauen, ist der falsche Weg. Das führt schnell zu Ärger mit dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft. Im schlimmsten Fall droht Mietern die Kündigung.
Wer ohne Erlaubnis des Vermieters eine Katzenklappe in die Wohnungstür einbaut, muss mit einer Kündigung rechnen. Foto: Kai Remmers Wer ohne Erlaubnis des Vermieters eine Katzenklappe in die Wohnungstür einbaut, muss mit einer Kündigung rechnen.
Berlin. 

Katzen in Mietwohnungen sorgen bei den Nachbarn selten für großen Ärger. Soll das Tier aber an die frische Luft, stehen Mieter in Mehrfamilienhäusern oft vor einem Problem: Wie kommt der Vierbeiner in den Hausflur und anschließend auf die Straße?

Wer hierfür eigenmächtig eine Katzenklappe in die Wohnungstür einbaut, dem kann die Kündigung drohen, berichtet die Zeitschrift „Meine Wohnung, unser Haus” (Nr. 1/2018) des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland.

Um eine Katzenklappe in der Wohnungstür anzubringen, bedarf es der Zustimmung sowohl des Vermieters als auch der Eigentümergemeinschaft - ebenso wie für eine Klappe in der Eingangstür des Hauses. Liegt diese Einwilligung nicht vor und weigert sich der Mieter, die Klappe trotz Abmahnung und Fristsetzung zurückzubauen, könne der Eigentümer das Mietverhältnis wegen vorsätzlicher, erheblicher Beschädigung beenden.

Bei Katzenklappen innerhalb der Wohnung sind die Folgen hingegen weniger dramatisch. Auch hier müsse zwar das Einverständnis des Eigentümers eingeholt werden. Ein unerlaubter Einbau in einer Zimmertür sei aber meist nicht schwerwiegend genug, um dem Mieter zu kündigen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Haus & Garten

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen