Spitzkohl gibt es nicht nur in grün

Es muss nicht immer Weißkohl sein. Der Spitzkohl ist etwas in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl er leicht anzubauen ist. Außerdem bietet er Abwechslung. Hobbygärtner können zwischen grünen und roten Sorten wählen.
Damit der Spitzkohl so schön groß wird, sollte er regelmäßig gedüngt werden. Foto: Holger Hollemann/dpa Damit der Spitzkohl so schön groß wird, sollte er regelmäßig gedüngt werden. Foto: Holger Hollemann/dpa
Berlin. 

Er ist lecker, gesund, leicht anzubauen und dennoch etwas in Vergessenheit geraten: Spitzkohl (Brassica oleracea var. capitata) wurde im Supermarkt überwiegend vom Weißkohl verdrängt.

Weißkohl lässt sich mit seinen runden Köpfen leichter maschinell verarbeiten. Spitzkohl ist jedoch feiner im Geschmack und lässt sich einfach im Garten anbauen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Das Besondere: Spitzkohl lässt sich schon im März aussäen und ist dann bereits Mitte Mai reif für die Ernte. Eine spätere Aussaat im Juni zudem noch möglich.

Wer gern Abwechslung mag, dem empfiehlt der BDG die Sorte 'Kalibos'. Diese ist mit Rotkohl gekreuzt, der seine kräftig rote Farbe mitbringt. Besonders im gemischten Sommersalat macht sich so ein Hingucker gut.

Alle Kohlarten sind sogenannte Starkzehrer. Sie benötigen zum Wachsen viele Nährstoffe. Daher sollten Hobbygärtner regelmäßig düngen.

(dpa)
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