Taglilie ist Staude des Jahres 2018

Der Bund deutscher Staudengärtner hat die Taglilie zur Staude des Jahres 2018 gekürt. Warum Hobbygärtner die Pflanze bei ihrer Gartenplanung für das kommende Jahr bedenken sollten.
Taglilien blühen über viele Wochen hinweg, wobei jede einzelne Blüte der Staude nur einen Tag lang offen ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Taglilien blühen über viele Wochen hinweg, wobei jede einzelne Blüte der Staude nur einen Tag lang offen ist.

Bonn (dpa/tmn) - Hobbygärtner aufgepasst: Diese Pflanze für 2018 vormerken! Die Taglilie (Hemerocallis) ist ebenso schön wie viele Prachtstauden, aber um ein vielfaches pflegeleichter. Das findet zumindest der Bund deutscher Staudengärtner und kürte die Taglilie zur „Staude des Jahres 2018”.

WAS SIE KANN: Taglilien gibt es in vielen Formen und Farben. Die Blüten können Durchmesser von 4 bis 20 Zentimeter erreichen. Die Blütenpracht erhält sich über viele Wochen, wobei jede Einzelblüte nur einen Tag lang blüht. Ein besonderes Extra: Die Blüten lassen sich essen, zum Beispiel im Salat.

WAS SIE BRAUCHT: Die Taglilie benötigt nur wenig. Das ist im Frühling eine Portion Volldünger und alle paar Jahre im Herbst wird der Stock am besten geteilt, erläutert Anna Bremermann, Mitglied im Bund deutscher Staudengärtner. Das Teilen wird aber zum Beispiel nur dann nötig, wenn die Pflanze blühfaul geworden ist.

WO SIE GERNE WÄCHST: An sonnigen Standorten ist die Blüte besonders gut. Aber viele Sorten vertragen auch Halbschatten, nur die Blüte reduziere sich dann etwas, erläutert Bremermann. Für die Zusammensetzung eines Beetes rät die Expertin, einfach blühende Sorten zu typischen Pflanzen des Bauerngartens zu setzen. Zum Beispiel könne das grasartige Laub der Taglilie die verkahlenden Stängel von Phlox und Astern gut kaschieren. Auffälligere Sorten der Taglilie passen eher neben schlanke und aufrecht wachsende Ziergräser - diese lenken nicht von den schönen Blüten ab. Die Taglilien können auch im Topf wachsen, wenn sie dort gut gegossen und im Winter vor Frost geschützt werden.

(dpa)
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