Jobs für Geisteswissenschaftler sind oft gut versteckt

Jobsuchende orientieren sich bei Stellenanzeigen an Stichwörtern. Daher haben es Geisteswissenschaftler recht schwer. Sie können sich jedoch mit Begriffen aus anderen Disziplinen behelfen.
Geisteswissenschaftler werden schneller findig, wenn sie bei der Stellensuche auch Begriffe wie Marketing, Sprach- oder Kommunikationswissenschaften berücksichtigen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa Geisteswissenschaftler werden schneller findig, wenn sie bei der Stellensuche auch Begriffe wie Marketing, Sprach- oder Kommunikationswissenschaften berücksichtigen.
Bochum. 

Geisteswissenschaftler finden für sie interessante Stellenanzeigen vor allem durch die Nutzung passender Suchbegriffe. Denn viele Jobs sind nicht in Verbindung mit dem Wort Geisteswissenschaft ausgeschrieben, erklärt die Bloggerin Gianna Reich in der Zeitschrift „Unicum”.

Stattdessen lohnt sich in Jobbörsen eine Suche nach Begriffen wie Marketing, Sprach- oder Kommunikationswissenschaften sowie Journalismus. Passende Stellenanzeigen sollten Geisteswissenschaftler dann sammeln - auch wenn sie gerade für sie uninteressant sind.

Denn dadurch bekommen Suchende mit der Zeit einen Eindruck davon, welche Jobs es überhaupt gibt. Beim Bewerben gilt dann das Motto „Mut zur Lücke”, rät Reich , die zu dem Thema bloggt. Gerade Geisteswissenschaftler sollten sich auch auf solche Stellen bewerben, die sich formell nicht an sie richten. Entscheidend seien oft Vorlieben und Fähigkeiten - und nicht Studienfach oder Titel.

(dpa)
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