Lkw-Fahrer müssen Warnzeichen bei Hitze beachten

Berufskraftfahrer sollten an heißen Tagen besonders auf sich achten. Brennen die Augen oder wird ihnen übel, sollten sie eine Pause machen. Aber auch die Klimaanlage und ihre Ernährung sollten sie an die Hitze anpassen.
Wem bei der Hitze schwindelig wird, der sollte anhalten, etwas trinken und eine Pause machen. Foto: Joachim Frenz/dpa Wem bei der Hitze schwindelig wird, der sollte anhalten, etwas trinken und eine Pause machen. Foto: Joachim Frenz/dpa
München. 

Berufskraftfahrer haben es derzeit nicht leicht - bei Hitze schwitzen sie im Fahrerhaus viel und ermüden auch leicht. Deshalb müssen sie aktuell besonders auf Warnzeichen ihres Körpers achtgeben.

Brennen die Augen oder wird einem plötzlich kalt, obwohl die Temperatur gleich geblieben ist, ist es Zeit für eine Pause. Auch häufiges Blinzeln und unwillkürliche Kopfbewegungen sind erste Anzeichen für Schläfrigkeit, warnt der ADAC Truckservice. Treten Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit auf, muss der Kraftfahrer sofort anhalten, etwas trinken und im Notfall einen Arzt rufen.

Auch wenn es draußen heiß ist, sollte die Klimaanlage nicht zu kalt eingestellt sein. Der Temperaturunterschied beträgt am besten nicht mehr als sechs Grad Celsius, rät der ADAC Truckservice.

Berufskraftfahrer sollten an heißen Tagen auch auf ihre Ernährung achten. Üppige Mahlzeiten belasten den Körper. Optimal ist leichte, kohlenhydratreiche Kost wie Getreide mit Joghurt, Müsliriegel, getrocknete Früchte oder Vollkornbrot mit Honig. Dazu sollten Berufskraftfahrer täglich drei Liter Wasser, Saftschorle oder ungesüßten Tee trinken. So fällt es leichter, sich am Steuer zu konzentrieren.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Karriere

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse