Mit Meditation fitter und konzentrierter arbeiten

Gerade wenn es stressig wird, fällt es oft schwer, den Fokus auf die wichtigen Aufgaben zu lenken. Schnell kommt ein Gefühl der Überforderung auf. Mit Meditation lässt sich der Teufelskreis durchbrechen.
Wenn einem im Job die Kraft ausgeht, kann Meditation für neue Frische sorgen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Wenn einem im Job die Kraft ausgeht, kann Meditation für neue Frische sorgen.
Düsseldorf. 

Arbeitsstress lässt sich mit Hilfe von Meditation begegnen. Das geht auch im Büro, zum Beispiel in der Pause. Dafür braucht es nur einen ruhigen Raum oder alternativ Kopfhörer, über die entspannende Musik läuft, Geduld sowie ein bisschen Übung.

„Viele Menschen sind es nicht gewohnt, für gewisse Zeit ruhig zu sitzen und ihre Gedanken loszulassen”, erklärt Anika Peschl vom ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf.

Bei der Meditation ist Regelmäßigkeit gefragt. Schon zehn Minuten können Peschl zufolge einen positiven Effekt haben. Die Gedanken kann man auch bei einem kurzen Spaziergang schweifen lassen.

Was ist Mediation? Eigentlich geht es darum, zur Ruhe zu kommen. Gedanken werden sich bewusst gemacht und beobachtet. Atemtechniken helfen dabei. Atmen in den Bauch sowie ein bewusst längeres Ausatmen mit einem kurzen Innehalten vor dem Einatmen können beispielsweise schon zur Entspannung beitragen.

Im Arbeitsalltag erleichtert Meditation nicht nur den Umgang mit Stresssituationen und ist förderlich für die Gesundheit. „Es kann auch die Konzentration steigern”, sagt Peschl. Man kann sich auch mit Kollegen zum Meditieren in einer Gruppe verabreden. „Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern es lässt sich auch leichter eine gewisse Routine entwickeln.”

(dpa)
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