Pflegekräfte sollten Aggressionen nicht persönlich nehmen

Pflegekräfte haben es nicht immer leicht: Ihre Patienten schimpfen gelegentlich oder werden sogar aggressiv. Persönlich nehmen sollten die Betreuer das nicht. Denn der Grund für die Eskalation ist meistens ein anderer.
Pflegekräfte sollten es nicht persönlich nehmen, wenn ihre Patienten aggressiv werden. Oft ist der Ärger der Situation geschuldet. Foto: Oliver Berg/dpa Pflegekräfte sollten es nicht persönlich nehmen, wenn ihre Patienten aggressiv werden. Oft ist der Ärger der Situation geschuldet.
Hamburg. 

Pflegekräfte in Heimen oder Krankenhäusern haben es bisweilen mit aggressiven Patienten zu tun. Wichtig ist in solchen Situationen vor allem, verbale oder körperliche Angriffe nicht auf sich als Person zu beziehen, rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Grund für derartige Eskalationen ist meistens nicht die Pflegekraft, sondern die Situation. Um die Lage zu entschärfen, sollten Betroffene sie daher in Ruhe analysieren, nach möglichen Ursachen für die Aggression suchen und dann entsprechend handeln. Wichtig ist dabei, nichts erzwingen zu wollen - auch nicht unter Zeitdruck. Stattdessen kann es je nach Situation auch mal sinnvoll sein, zum Beispiel auf das Waschen zu verzichten, so die Experten.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Karriere

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse