Adventszeit: Kinder nicht zu viel Zimtgebäck naschen lassen

Für den typischen Duft von Zimt ist der Stoff Cumarin verantwortlich. Doch die pflanzliche Substanz ist in hohen Dosen gesundheitsschädlich. Kleinkinder sollten deswegen nicht zu viel Zimtgebäck kosten.
Das Zimt in Weihnachtsgebäck enthält Cumarin - ein Stoff, der die Leber schädigen kann. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Das Zimt in Weihnachtsgebäck enthält Cumarin - ein Stoff, der die Leber schädigen kann.
Rostock. 

Zimt enthält natürlicherweise den Aroma- und Duftstoff Cumarin. In hohen Dosen kann dieser Stoff beim Menschen die Leber schädigen.

Kinder können aufgrund ihres geringen Körpergewichts leicht zu viel Cumarin aufnehmen: Kleinkinder mit einem Körpergewicht von 15 Kilogramm sollten laut Bundesinstitut für Risikobewertung nicht mehr als 30 Gramm Zimtsterne (etwa sechs Stück) oder 100 Gramm Lebkuchen täglich essen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hin.

Der Cumaringehalt von Zimt hängt von der Sorte ab. So ist Cassia-Zimt deutlich reicher an Cumarin als der Ceylon-Zimt. Wer zu Hause viel mit Zimt würzt oder backt, sollte deshalb vorsorglich lieber auf Ceylon-Zimt zurückgreifen.

(dpa)

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