So finden Verbraucher hochwertiges Olivenöl

Öl ist nicht gleich Öl. Für das Produkt gibt es unterschiedliche Güteklassen. Wer eine hochwertige Sorte kaufen möchte, muss jedoch noch mehr berücksichtigen.
Olivenölsorten unterscheiden sich durch die Güteklassen. „Natives Olivenöl Extra” etwa enthält nur sehr wenig Säure. Foto: Jörg Carstensen/dpa Olivenölsorten unterscheiden sich durch die Güteklassen. „Natives Olivenöl Extra” etwa enthält nur sehr wenig Säure.
München. 

Olivenöl gibt es in unterschiedlicher Qualität zu kaufen. Die höchste Güteklasse ist das „Native Olivenöl Extra”, auch Extra Vergin genannt. Es wird direkt aus den Oliven mit ausschließlich mechanischen Verfahren gewonnen, ohne Hilfsstoffe. 

„Natives Olivenöl Extra” darf nur sehr wenig Säure enthalten. „Natives Olivenöl” hingegen darf etwas mehr Säure besitzen und außerdem geschmackliche Abweichungen haben, erläutert der Tüv Süd.

Verbraucher sollten beim Kauf darauf achten, dass auf dem Etikett immer die Güteklasse, Herkunft, Füllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Produzent, Abfüller oder Vertreiber aufgeführt sind. Dunkle Glasflaschen schützen das Olivenöl und seine Nährstoffe am besten.

Sind Bestandteile des Öls kristallisiert, ist das nur ein Hinweis auf eine zu kühle Lagerung (unterhalb von sechs bis acht Grad Celsius). Die Kristalle lösen sich bei Zimmertemperatur wieder und haben keine geschmacklichen Einbußen zur Folge.

(dpa)
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