Was bei Allergien gegen Obst und Gemüse hilft

Obst und Gemüse können Allergene enthalten, die im Körper manchmal unerwünschte Abwehrreaktionen auslösen. Ganz verzichten müssen Betroffene auf die für sie unverträglichen Früchte jedoch nicht.
Wer allergisch auf Äpfel reagiert, sollte sie schälen: Denn unter der Schale befinden sich die meisten Allergene. Foto: Florian Schuh Wer allergisch auf Äpfel reagiert, sollte sie schälen: Denn unter der Schale befinden sich die meisten Allergene.
Berlin. 

Wer allergisch auf Pollen reagiert, verträgt oft nicht alle Obst- und Gemüsesorten. Allerdings kommt es auf die Art der Zubereitung an, erklärt die Verbraucher Initiative. Einige Tricks erhöhen die Verträglichkeit:

- Viele Sorten verlieren ihre allergene Wirkung, wenn sie erhitzt werden, etwa Äpfel, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen, Kirschen, Karotten und Tomaten. Bei einer Allergie auf Äpfel werden Kompott, Apfelmus oder Apfelkuchen gut vertragen.

- Da sich die Allergene meist direkt unter der Schale befinden, kann es helfen, Obst und Gemüse zu schälen.

- Bei Äpfeln lohnen sich Sortenexperimente: Boskop, Gravensteiner oder Santana vertragen viele besser als andere Apfelsorten.

- Lebensmittel, die Beschwerden machen, am besten mit Öl oder Käse kombinieren. Das Fett sorgt dafür, dass sie langsamer verdaut werden.

(dpa)
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