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Administrator-Einträge verraten Spionage-Apps unter Android

Auf Android-Geräte können unbemerkt Spionage-Apps gelangen. Um sie aufzuspüren, prüfen Nutzer am besten ihre Sicherheitseinstellungen. Hier sind verdächtige Anwendungen zu finden, die Administratorenrechte einfordern.
Wer unter dem Punkt „Apps zur Geräteverwaltung” verdächtige Anwendungen entdeckt, entzieht ihnen am besten die Administratorenrechte und durchleuchtet das Gerät mit einem Virenscanner. Foto: Robert Günther/dpa-tmn Wer unter dem Punkt „Apps zur Geräteverwaltung” verdächtige Anwendungen entdeckt, entzieht ihnen am besten die Administratorenrechte und durchleuchtet das Gerät mit einem Virenscanner.
Berlin. 

Android-Nutzer sollten ihr Telefon oder Tablet aus Sicherheitsgründen dann und wann auf unbekannte Geräteadministratoren hin überprüfen. Dazu geht man unter „Einstellungen/Sicherheit” und ruft den Punkt „Apps zur Geräteverwaltung” auf.

Normalerweise sollten sich dort nur „Mein Gerät finden” und „Google Pay” finden, vielleicht noch E-Mail-Apps oder Anwendungen des Arbeitgebers mit Zugang zu Microsoft-Exchange-Server. Andere Einträge deuten auf eine Spionagesoftware auf dem Gerät hin - gerade wenn sie vage Bezeichnungen wie „Update” tragen.

Dann sollten Nutzer erst einmal die Administratorenrechte dafür deaktivieren, das Gerät etwa mit dem vorinstallierten Google-Virenscanner durchleuchten und fragwürdige Apps deinstallieren. Klappt das nicht, sollten sie im Zweifel das ganze Smartphone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Und sie müssen alle Passwörter bei allen vom Smartphone aus genutzten Konten und Diensten ändern. Mit Messenger-Apps verknüpfte Geräte, etwa für die Browser-Nutzung, sollten Anwender in den Messenger-Einstellungen löschen.

(dpa)
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