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Firefox Monitor schlägt bei Datenlecks Alarm

Auch wenn das Passwort noch so sicher, ist ein Diebstahl nicht völlig ausgeschlossen. Wie findet man also heraus, ob die Zugangsdaten schon gehackt wurden und im Internet kursieren?
Der Firefox Monitor bietet nicht nur eine Ad-hoc-Abfrage, sondern behält auf Wunsch auch dauerhaft im Blick, ob die eigenen Nutzerkonten vielleicht kompromittiert wurden. Foto: monitor.firefox.com Der Firefox Monitor bietet nicht nur eine Ad-hoc-Abfrage, sondern behält auf Wunsch auch dauerhaft im Blick, ob die eigenen Nutzerkonten vielleicht kompromittiert wurden.
Berlin. 

Fast täglich gelangen nach erfolgreichen Hackerangriffen oder durch Sicherheitslücken bei Onlinediensten Nutzerdaten in falsche Hände - und werden dann nicht selten im Internet veröffentlicht.

Wer wissen möchte, ob vielleicht auch von ihm genutzte Zugangsdaten dabei sind, kann den neuen Dienst Firefox Monitor ausprobieren, den die Mozilla-Stiftung eingerichtet hat.

Nach Eingabe der mit dem jeweiligen Nutzerkonto verbundenen E-Mail-Adresse wird angezeigt, ob die Daten des Accounts vielleicht durchs Netz geistern. Gibt es einen Treffer, sollte das verbrannte Passwort geändert werden.

Praktisch: Weil das Ergebnis der Abfrage nur für den Moment gültig ist, kann man sich mit einer Mailadresse registrieren und bekommt dann sofort Bescheid, falls eigene Daten im Netz auftauchen sollten.

Firefox Monitor greift für sein Angebot auf eine Datenbank des australischen Sicherheitsforschers Troy Hunt zurück, der mit „Have I been pwned?” (sinngemäß: Hat es mich erwischt?) selbst auch einen Abfragedienst anbietet.

(dpa)
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