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Samsung setzt auf vernetzte Geräte

Zur CES in Las Vegas hat Samsung nicht nur einen Riesen-TV in Modulbauweise mitgebracht, sondern auch ein Konzept zur Vernetzung aller Elektrogeräte im Haushalt. Ab dem Frühjahr soll das neue Programm „SmartThings” zur Verfügung stehen.
Tim Baxter, CEO von Samsung Electronics North America, stellt in Las Vegas den neuen intelligenten Kühlschrank „Family Hub” vor. Foto: Jae C. Hong/AP/dpa Tim Baxter, CEO von Samsung Electronics North America, stellt in Las Vegas den neuen intelligenten Kühlschrank „Family Hub” vor.
Las Vegas. 

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat auf der Elektronikmesse CES ein umfassendes Konzept zur Vernetzung unterschiedlichster Geräte angekündigt. Die Vision schließt nicht nur Computer, Smartphones und Fernseher ein, sondern auch Kühlschränke, Klimaanlagen und Waschmaschinen.

Der südkoreanische Konzern kündigte in Las Vegas eine Reihe von Online-Diensten und Apps an, die dieses Konzept in die Praxis umsetzen sollen. Im Frühjahr will Samsung das neue SmartThings veröffentlichen. Das Programm vereint Anwendungen wie Samsung Connect, Smart Home und Smart View, um alle vernetzten Geräte aus einer Hand zu verwalten und zu steuern.

Außerdem wird Samsung seinen Kunden eine eigene Cloud-Lösung („SmartThings-Cloud”) anbieten. In diesen Dienst soll auch der Service Ignite der Samsung-Konzerntochter Harman einfließen, über den Autos vernetzt werden.

Zuvor hatte Samsung bereits ein Konzept zum Bau von riesigen Fernsehern vorgestellt, die aus kleineren Modulen zusammengesetzt werden, ohne dass die Ränder der Module zu sehen sind. Auf der Messe zeigte der Konzern ein Modell mit einer Bildschirmdiagonalen von 146 Zoll (3,7 Meter). Mit der Bauart können aber quasi beliebig große Fernseher produziert werden.

Samsung betonte bei der Präsentation auf der CES die Bedeutung des Assistenzsystems Bixby, das ähnlich wie Amazon Alexa, Google Assistant, Siri von Apple oder Cortana von Microsoft funktioniert. Samsung-Kunden in Deutschland müssen sich bei Bixby allerdings noch gedulden, weil der Dienst bislang nur auf Koreanisch und Englisch angeboten wird.

(dpa)
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