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Windows-Putz erst bei Warnmeldung nötig

Das Betriebssystem Windows gibt eine Warnmeldung heraus, wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz zur Neige geht. Ist dies der Fall, sollte dringend eine Datenträgerbereinigung durchgeführt werden. Andernfalls verfallen etwa wichtige Updates.
Der Windows Datenspeicher muss nicht regelmäßig gewartet werden. Aktiv werden müssen Nutzer nur bei einer Warnmeldung. Foto: Andrea Warnecke Der Windows Datenspeicher muss nicht regelmäßig gewartet werden. Aktiv werden müssen Nutzer nur bei einer Warnmeldung.
Hannover. 

Windows-Installationen werden mit der Zeit immer größer. Kümmern muss das Nutzer aber erst, wenn das Betriebssystem eine Warnmeldung ausgibt. Wie das Fachmagazin „c't” (Ausgabe 8/2018) berichtet, ist dann ein Einsatz der Datenträgerbereinigung gefragt.

Diese lässt sich öffnen, indem man unten links auf den Windows-Start klickt und den Begriff „Datenträgerbereinigung” eintippt, bis das gleichnamige Reinigungs-Tool angezeigt wird. Dieses öffnet man, setzt vor die Lösch-Vorschläge von Windows ein Häkchen, sofern man einverstanden ist, und bestätigt am Ende mit „Ok”. Anschließend gilt es dann noch, Bilder, Videos, Musik oder Spiele auf Überflüssiges und Doubletten hin zu überprüfen.

Ernst nehmen sollte man eine Speicher-Warnmeldung auch deshalb, weil Windows anschließend die Systemwiederherstellung abschaltet und keine Updates mehr einspielt. Sicherheitslücken drohen also offen zu bleiben. Läuft der Speicher voll, starten irgendwann Programme nicht mehr, andere stürzen ab, und am Ende droht sogar Datenverlust.

Regelmäßig muss aber nichts gewartet werden, erklären die Experten - bei der Behauptung, ein regelmäßiges Löschen von Daten mache Windows schneller, handele es sich um einen Mythos. Andere Datenmüll-Theorien seien von Reinigungsprogramm-Anbietern geschürte Panikmache. Wer Windows putzt, laufe eher Gefahr, noch gebrauchte Dateien zu löschen.

(dpa)
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