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Rugby: RK Heusenstamm: Die Relegation gilt es diesmal zu vermeiden

Von Nach dem personellen Aderlass beim Meister Heidelberger RK wird die kommende Spielzeit die vermutlich spannendste seit vielen Jahren. Für Heusenstamm geht es allerdings darum, wieder den Abstieg zu vermeiden – diesmal vielleicht ohne den Umweg Relegation zu nehmen.
Symbolbild Symbolbild
Heusenstamm. 

Spaß hat es in diesem Jahrzehnt kaum einem Rugby-Bundesligisten bereitet, sich mit dem Heidelberger RK zu duellieren. Es ging für fast alle Gegner des Serienmeisters lediglich darum, die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten. Manchmal fiel diese aber auch mal dreistellig aus. In der vergangenen Runde musste auch der RK Heusenstamm zwei Pleiten quittieren, Punkte blieben ihm gar verwehrt (0:60 und 0:93).

Am kommenden Samstag startet die Bundesliga in die neue Saison. Und den „Füchsen“ obliegt es, den neuformierten Kurpfälzern auf den Zahn zu fühlen. Nach dem Rückzug von Mäzen Hans-Peter Wild, der über die nach ihm benannte Wild Rugby Academy den „Klub“ förderte, zu reichlich nationalen Titeln verhalf und sogar in den Europapokal brachte, hat der Heidelberger RK bei weitem nicht mehr das Format vergangener Jahre. Viele Nationalspieler sind gegangen, aus dem einst als unschlagbar geltenden Profiteam ist ein (fast) normaler Erstligist geworden.

Deshalb dürfen sich die Heusenstammer ab 15 Uhr durchaus Chancen ausrechnen, den wieder in Sichtweite geratenen Heidelbergern solide Paroli bieten zu können. Einen oder gar zwei Bonuspunkte würden die Rot-Grünen freilich gerne vom Kirchheimer Harbigweg mitnehmen.

Doch dieses Spiel steht gewiss nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Es gilt, gegen Aufsteiger RC Luxembourg oder auch die Neckarsulmer SU und den TV Pforzheim zu punkten. Dann könnte das Ziel gelingen, dem Abstieg respektive der Relegation zu entgehen.

„Wir wollen diesmal direkt den Klassenerhalt schaffen“, bringt es RKH-Präsident und -Trainer Markus Walger auf den Punkt. In den vorigen beiden Spielzeiten musste sein Team als Siebter der Bundesliga Süd/West in die Relegation. Diese verlief zwar immer erfolgreich für den Favoriten, aber der Austragungstermin ist für den RKH ungelegen, denn in dieser Phase, im Juli, steht vor allem die Siebener-Version des Rugbysports auf dem Programm – dabei fühlen sich die „Füchse“ vom Sport- und Kulturzentrum Martinsee stets wohl.

In Stürmer Chris Howells vom Titelanwärter SC 80 Frankfurt verstärkte sich der RKH im Sturm, Jonas Gigerich (TG Darmstadt) soll sich als Spielmacher oder Schlussspieler bewähren. Joshua Sayson (BSC Offenbach) und Giorgi Elisashvili (TGS Hausen) gingen zu Nachbarclubs.

„Unsere Jungs sind gut drauf“, sieht Walger den kommenden Aufgaben optimistisch entgegen. Allerdings muss er erst einmal auf die Siebener-Nationalspieler Tim Biniak und Samuel Rainger verzichten. Denn beide sind am 8./9. September mit der Auswahl des Deutschen Rugby-Verbands (DRV) in Polen im Einsatz. Das Turnier in Lodz ist das letzte von vier Grand-Prix-Veranstaltungen in Europa; Deutschland kann sich dabei noch für die renommierten Hong Kong Sevens qualifizieren.

Aber danach, so hofft Markus Walger, sollen die beiden wie alle anderen dazu beitragen, schon in der Hinrunde, die im November endet, die Grundlage für eine erfolgreichere Saison zu schaffen.

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