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Arbeit an den Feinheiten

Der Aufsteiger aus dem Frankfurter Gallusviertel gehört zu den positiven Überraschungen in der Gruppenliga Frankfurt West.
Abstand nach unten: „Speuzer“ Danyal Tekin (links) hält sich Griesheims Yousseff Zahidi vom Leib. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Abstand nach unten: „Speuzer“ Danyal Tekin (links) hält sich Griesheims Yousseff Zahidi vom Leib.

Frankfurt. Auf dem dritten Tabellenplatz der Gruppenliga Frankfurt West haben den FFV Sportfreunde wohl nur wenige erwartet, doch genau dort steht der Aufsteiger während der Winterpause. Wobei einige Experten dem letztjährigen Meister der Kreisoberliga Frankfurt schon einiges zugetraut haben.

Zu den Optimisten gehörte natürlich auch der Trainer Mehmet Somun: „Wir wussten schon, dass wir Potenzial haben. Nachdem wir die Neuzugänge integriert haben und uns an den besseren Fußball und das höhere Tempo in der Gruppenliga gewöhnt haben, haben wir uns dann Schritt für Schritt gesteigert. Aber jetzt gilt es natürlich, die positive Entwicklung fortzuführen.“

Somun kann auf eine imponierende Bilanz mit der Mannschaft zurückblicken. Seit er das Team im Sommer 2015 übernommen hat, gab es zunächst Platz sechs in der Kreisoberliga, danach die Meisterschaft und momentan ein Tabellenrang im oberen Drittel der Gruppenliga. Das zunächst erklärte Saisonziel „Klassenerhalt so früh wie möglich sichern“, wurde dementsprechend auch korrigiert. Dazu der Coach: Wir wollen am Ende unter den ersten sechs landen.“

Auch mit dem Abschneiden im diesjährigen Kreispokal kann der an der Mainzer Landstraße beheimatete Verein bislang zufrieden sein, denn bei einem Sieg beim A-Ligisten JuZ Fechenheim im Semifinale würden die „Speuzer“ im Endspiel stehen. „Das alles spricht für die Stärken der Mannschaft“, unterstreicht der 37 Jahre alte Coach, der lange Zeit im Main-Taunus-Kreis aktiv war. Stammverein war die FG DJK Hattersheim, ein Intermezzo gab er beim BSC Kelsterbach. Als Trainer war er unter anderem für die Zweiten Mannschaften des VfB Unterliederbach und der SG Ober-Liederbach tätig, ehe er seine Zelte im Gallusviertel aufschlug.

Eine wichtige Voraussetzung für den bisherigen Erfolg ist für Somun die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Verein: „Dabei steht der Sportliche Leiter Udo Felder voll auf meiner Seite.“ So auch bei der Entscheidung, während der Winterpause nicht auf Spielersuche zu gehen. Wobei Somun etwas einschränkt: „Falls ein guter Fußballer bei uns anklopft und keine Ablöse kostet, würden wir über eine Verpflichtung nachdenken. Ansonsten gilt aber für uns, dass wir unserem Kader vertrauen und mit ihm weitermachen wollen.“ Und das gilt dann wohl auch für Somun selbst: „Ich fühle mich wohl hier und es gibt von beiden Seiten Signale, dass ich auch über das Saisonende hinaus weitermache. Wir werden uns dann auch bald mit der Kaderplanung für die kommenden Runde beschäftigen.“

Am 14. Januar ging es wieder mit dem Training auf dem im vergangenen Sommer erneuerten Kunstrasenplatz los, zu dem während des ersten Saisonabschnitts auch noch zwei Fußballkäfige hinzugekommen sind. „Wir werden jetzt an den Feinheiten arbeiten und wollen am 25. Februar topfit sein, wenn der SC Dortweil zum Auftakt bei uns zu Gast ist. Die Jungs wissen, dass dann ein guter Gegner kommt“, ist sich der Coach sicher und erinnert sich noch gut an das Hinspiel: „Das haben wir sehr unglücklich 1:2 verloren.“

Zunächst stehen aber noch einige Testspiele auf dem Programm. Nach dem Auftakt beim starken Verbandsligisten Vatanspor Bad Homburg folgen die Heimspiele gegen den FV Neuenhain (Gruppenliga Wiesbaden) am 25. Januar, sowie gegen TuS Hormau (Kreisoberliga Maintaunus), 1.FC-TSG Königstein (KOL Hochtanus), Türk Gücü Hanau (GL Frankfurt Ost) und TSG Messel (GL Darmstadt). Zum Abschluss geht es dann am 18. Februar zur SG Ober-Liederbach aus der Verbandsliga Mitte, ehe danach wieder die Pflichtspiele anstehen.

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