Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Hallenhockey: Arbeitsverweigerung in Nürnberg

Rundenende für die beiden Frankfurter Clubs in der Hallen-Bundesliga. Sowohl für die Herren des SC 80 als auch für die Eintracht-Damen setzte es eine klare Niederlage.
Nicht immer ging es so umkämpft zu wie zwischen dem Frankfurter Constantin Lenz (links) und Fritz Bernet aus Nürnberg. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Nicht immer ging es so umkämpft zu wie zwischen dem Frankfurter Constantin Lenz (links) und Fritz Bernet aus Nürnberg.
Frankfurt. 

Das Ende war dann nicht mehr ganz so ruhmreich: Der SC 80 Frankfurt unterlag im letzten Saisonspiel in der Hallenhockey-Bundesliga beim Nürnberger HTC mit 6:13 (1:8). Den Klassenerhalt hatte der Aufsteiger nach einem furiosen Start und einer schwierigeren zweiten Saisonhälfte bereits am vergangenen Wochenende klar gemacht. Nürnberg fehlt am Ende ein Punkt, um als Tabellenzweiter in das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft einzuziehen, in dem stattdessen die beiden Mannheimer Vereine HC und TSV die Südstaffel vertreten.

Bar jeden Drucks begannen die Frankfurter sehr offensiv und gingen durch Jakob Cyrus schon in der ersten Minute in Führung. Fritz Bernet glich drei Minuten später aus, danach verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Und dann gelangen den Gastgebern binnen 120 Sekunden drei weitere Tore – und der Versuch der Frankfurter, schnell eine Antwort darauf zu finden, ging nach hinten los. Nürnberg traf weiter nach Belieben, und bei Halbzeit war die Partie längst entschieden.

Im zweiten Abschnitt konnten die Franken experimentieren, brachten mit Victor Beckers einen Debütanten ins Tor und waren mit dem ausgeglichenen Spielverlauf immer noch total zufrieden. Frankfurts Trainer Nicklas Benecke dagegen bezichtigte sein Team der „Arbeitsverweigerung“ – ohne deswegen sein Saisonfazit zu revidieren: „Wir sind Aufsteiger und waren im Grunde nie abstiegsgefährdet. Ein solches Abschneiden hätte ich vorher ohne zu zögern unterschrieben.“ Für Nürnberg trafen noch Joscha Brügel (11./18./59.), Frederic Wolff (11./33.), Christopher Wesley (12.), Christof König (16.), Bernet (21./27.), Maximilian Jordan (31./38./43.). Für den SC 80 waren noch Moritz Schmidt-Opper (37., Ecke), Jan Werner (41.), Cyrus (57.) und Leonhard Mann (58./58.) erfolgreich.

Keine Chance

Wie hätte es anders sein können, die Frankfurter Eintracht verabschiedete sich mit einer Niederlage aus der Damen-Bundesliga – das 2:7 (2:2) gegen den Nürnberger HTC war die zehnte. Zwar lag der Absteiger mit zwei Toren vorne, doch dann stillten die Fränkinnen ihren Torhunger.

(rst)

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse