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Zweite Bundesliga Mitte: Der Heimnimbus ist gebrochen

Von In der Zweiten Bundesliga Mitte sind nun die Kegler aus Frankfurt, Kelsterbach und Dreieichenhain in den Abstiegskampf verwickelt.
Von Topform weit entfernt: Der Bockenheimer Hans-Jürgen Walther muss sich mit 890 Kegel begnügen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Von Topform weit entfernt: Der Bockenheimer Hans-Jürgen Walther muss sich mit 890 Kegel begnügen.
Frankfurt. 

Zehn Punkte hat TV Dreieichenhain in der Zweiten Bundesliga Mitte erzielt. Damit liegt der Neuling einen Platz über der Abstiegszone. Allein vier Zähler errangen die „Haaner“ Kegler gegen den KSC Frankfurt Bockenheim. Nach dem deutlichen Heimerfolg im Hinspiel siegten sie diesmal in der Bockenheim-Arena nach einem recht schwachen, aber überaus spannenden Match 5433:5408. Für die bis dahin auf eigenen Bahnen ungeschlagenen Frankfurter war es die schwächste Heimleistung der Saison.

Zur Pause und vor dem Wechsel der Spieler deutete alles noch auf den erwarteten Heimsieg der Bockenheimer hin. Zwar lieferten sie mit Alexander Axthelm (915), René Schrader (895) und Jürgen Baum (878) Ergebnisse, die unter ihren Möglichkeiten liegen. Allerdings erreichte aufseiten der Gäste Manuel Knecht mit 820 ein schwaches Resultat, der TVD lag trotz der 924 von Lukas Hohmann und 886 von Andreas Kristen um 58 Kegel zurück.

Da die Gastgeber mit Hans-Jürgen Walther, Michael Zahn und Torsten Depta, der daheim stets einen Tausender erzielen kann, ein bewährtes Trio auf die Bahnen schickte, schien die Partie gelaufen. Doch weit gefehlt: Zahn spielte schwache 856, Walther blieb mit 890 auch weit unter seinen Möglichkeiten. Und Depta war zwar mit 974 einmal mehr Tagesbester, doch auch er kann mehr. Das Trio aus Dreieichenhain präsentierte sich hingegen geschlossen in guter Form. Kegel für Kegel kamen die Gäste näher. Bereits nach der zweiten Bahn übernahmen sie knapp die Führung. Und da Matthias Grögor (957), René Schauer (924) und Alexander Knecht (922) nicht nachließen, konnten sie den Vorsprung nicht nur behaupten, sondern sogar geringfügig ausbauen.

Während die Frankfurter nach zwei Niederlagen gegen die unmittelbaren Nachbarn aufpassen müssen, um nicht doch noch in Abstiegsgefahr zu geraten – am Samstag wartet auf sie die schwere Auswärtshürde SG Viernheim/BF Hemsbach –, hofft Dreieichenhain, mit einer Wiederholung des Hinspielerfolges über Kelsterbach mit der SG gleichzuziehen.

Die Kelsterbacher verschlechterten ihre Lage durch die 5410:5714-Heimpleite gegen die SG Hainhausen. Drei gute Resultate – Markus Heller (977 mit 362 im Abräumen), Maximilian Seib (963 mit 352 im Abräumen) und der erstmals in der Start-Sechs spielende 17-jährige Benedikt Macion (933/persönliche Bestleistung) – reichten nicht aus. Denn für die Rodgauer spielten Max Hausmann 1011 und Lukas Hausmann 990.

Bei Kelsterbach kam Christopher Plitt nur auf 822. Daniel Ordulj musste nach 166 Würfen (729) verletzt die Bahn verlassen. Der ebenfalls verletzte, aber mangels Alternative für ihn gekommene Richard Op De Hipt steuerte 129 Zähler hinzu. Der zweite Ersatzmann Sören Gottschalk (441 mit 100 Kugeln) hatte schon den am Knie lädierten Holger Dama (416) ersetzt.

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