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Volleyball: Deutsche Volleyball-Talente lösen mit „Frankfurter Hilfe“ das EM-Ticket

Auch einige junge Frankfurter Volleyballer hatten ihren Anteil an der Quali der deutschen Junioren für die EM.
Jubel mit Frankfurter Beteiligung: Bundestrainer Matus Kalny (links) und seine Jungs feiern die EM-Qualifikation, an der auch die Internatler Simon Valentin Torwie, Ben Stoverink (Zweiter und Dritter von links) und Jan Breburda (Neunter von links) beteiligt waren. Jubel mit Frankfurter Beteiligung: Bundestrainer Matus Kalny (links) und seine Jungs feiern die EM-Qualifikation, an der auch die Internatler Simon Valentin Torwie, Ben Stoverink (Zweiter und Dritter von links) und Jan Breburda (Neunter von links) beteiligt waren.
Frankfurt. 

Die deutschen U18-Junioren haben das Ticket für die Europameisterschaft gelöst. Vom 7. bis zum 15. April geht es in Tschechien und in der Slowakei um den kontinentalen Titel.

Ein Drittel der deutschen Protagonisten stellte das Volleyball-Internat Frankfurt. Die beste Leistung der jungen Zweitligaspieler vom Main zeigte Zuspieler Jason Lieb, der einen großen Anteil an den unerwartet klaren 3:0-Siegen über Österreich (25:14, 25:16, 25:11) und über die stärker eingeschätzten Estländer (27:25, 25:17, 25:14) hatte. Als es in Kienbaum um den Gruppensieg ging, war der deutsche Beachvolleyball-Meister allerdings nicht mehr dabei. Nachdem er sich nach dem Estland-Spiel unwohl gefühlt hatte, war er ins Krankenhaus gebracht worden, wo die Ärzte Pfeiffersches Drüsenfieber feststellten. Die Krankheit wird den Frankfurter für längere Zeit außer Gefecht setzen.

Während die DVV-Auswahl das Spiel um Platz eins in der Qualifikationsgruppe gegen den U17-EM-Zweiten Belgien mit 1:3 (25:23, 18:25, 23:25, 20:25) verlor, lag ihr erster Steller im Krankenhaus. Für ihn spielte der Erfurter Anselm Rein, den ab und an der Frankfurter Ben Stovering ersetzte. Der 1,95 Meter große Außenangreifer zeigte als Einwechselspieler in allen drei Partien eine gute Leistung, vor allem seine Aufschläge waren stets sehr gefährlich.

Stammspieler war auch Internatskollege Jan Breburda, der acht Blockpunkte erzielte und sich seiner Aufgabe insgesamt gut entledigte. Simon Valentin Torwie kam erst gegen Belgien richtig zum Zuge. Dem 2,03 Meter großen Außenangreifer war die fehlende Spielpraxis anzumerken. Weil er auf Mallorca geboren ist, gab es bei seinem Wechsel nach Frankfurt lange Zeit Probleme. Bis November war er vom spanischen Verband gesperrt, konnte so in der Zweiten Liga für das Internat nur wenige Partien absolvieren. Der fünfte Frankfurter im Bunde, Trainer Matus Kalny, in Personalunion auch Jugend-Bundestrainer, hofft nun, bei der EM-Auslosung in der ersten Februarwoche in die Gruppe zu kommen, die in seiner slowakischen Heimat spielt (Puchov). Die anderen Teams spielen im tschechischen Zlín.

Schon vor der letzten Begegnung beim Turnier in Kienbaum stand fest, dass Deutschland nach den zwei glatten Triumphen nur noch einen Satz gegen Belgien gewinnen musste, um sicher unter den zwölf EM-Teilnehmern zu sein. Das gelang gleich mit dem Gewinn des ersten Durchganges. Dank guter Blockarbeit – vor allem Breburda – lagen die Gastgeber zur ersten technischen Auszeit bereits mit 8:2 vorne. Die Belgier ließen sich davon allerdings nicht lange beeindrucken glichen bei 14:14 aus. Danach entwickelte sich ein spannender Fight, den Topscorer Simon Pfretzschner (ASV Dachau) mit dem erlösenden 25:23 beendete.

„Im ersten Satz haben wir gut gespielt, danach hat die bessere Abwehr der Belgier das Spiel entschieden. Unsere Angreifer sind sehr unter Druck geraten und konnten nicht so punkten wie gewohnt. Aber worüber will ich mich beschweren, die Hauptsache ist, dass wir uns qualifiziert haben“, fasste Kalny zusammen.

(löf )

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