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Fußball: Eine besondere Herausforderung

Der FV Hausen geht mit realistischen Chancen auf den Klassenverbleib in den zweiten Saisonabschnitt der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West. Viele Patzer darf man sich aber nicht erlauben.
Noch etwas höher hinaus will Marko Rimac mit dem FV Hausen in der Tabelle, damit der Klassenerhalt in der Gruppenliga ja klappt. Hendrik Horvatinovic (Seckbach) gerät da schon ins Staunen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Noch etwas höher hinaus will Marko Rimac mit dem FV Hausen in der Tabelle, damit der Klassenerhalt in der Gruppenliga ja klappt. Hendrik Horvatinovic (Seckbach) gerät da schon ins Staunen.
Frankfurt. 

An den Aufstieg dachte ernsthaft kaum jemand beim FV Hausen nach dem siebten Spieltag und einem Platz im unteren Tabellenmittelfeld der Kreisoberliga-Saison 2016/17. Da trennten sich die Verantwortlichen von Trainer Kristian Seremet. Doch am Ende schloss der FV Hausen als Vizemeister ab und stieg nach dem zweiten Platz in der Aufstiegsrunde neben dem FV Stierstadt in die Gruppenliga auf, was dann als größter Triumph in der Vereinsgeschichte natürlich gebührend gefeiert wurde.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Martin Reyschmidt, der zunächst als Aktiver, dann als Co-Trainer tätig war. Nach der Trennung von Seremet übernahm er als Chefcoach das Zepter auf dem Kunstrasenplatz an der Hausener Obergasse. Mit 38 Jahren hatte er sich wegen der zuletzt vielen Personalausfälle noch einige Male selbst eingewechselt.

„Das waren absolute Notfälle“, schildert Reyschmidt und kündigt an: „Das soll sich auf keinen Fall wiederholen, ich habe lange genug gekickt.“ Und das als Abwehrspieler auf einem recht hohen Niveau. Bei den Senioren war er unter anderem bei Eintracht Frankfurt Amateure, Viktoria Aschaffenburg, der SG Hoechst und beim KSV Klein-Karben in der Oberliga Hessen am Ball.

Da der Gruppenliga-Kader in der Winterpause noch mit Antonio Lenhart (zuletzt Spvgg. Oberrad), Armin Anedam (SG Hoechst) und Anatolic Dragomir (FG Seckbach) verbreitert wurde und bis auf Yannik Zimmer (Knieoperation) wieder alle Akteure seit dem Trainingsbeginn am 12. Januar mit dabei sind, sollte der Coach künftig hinter der Seitenlinie bleiben können, um von dort aus am Klassenerhalt mit zu feilen.

„Wir werden alle Kraft mobilisieren, um die Klasse halten zu können“, verspricht Reyschmidt, denn noch steht der Verein auf einem möglichen Abstiegsrang, allerdings auch nur zwei Punkte hinter dem Tabellenelften TSG Nieder-Erlenbach.

Ebenso wie der Sportliche Leiter Michael Bauer wird der Coach auch über die laufende Saison hinaus zumindest ein weiteres Jahr beim Frankfurter Stadtteilverein wirken. Auch Bauer, der selbst zehn Jahre als Trainer beim FV Hausen tätig war, weiß: „Es ist so schwer wie erwartet, jedes Spiel ist eine bärenstarke Aufgabe. Es wird daher bis zum Schluss eng bleiben.“ Er fügt aber noch hinzu: „Ich bin überzeugt, dass wir die Gruppenliga halten.“

Mit dem Meisterschaftskandidaten FC Kalbach wartet allerdings zum Auftakt am 25. Februar eine schwere Aufgabe auf Reyschmidt und seine Mannen. Chancenlos sieht der Coach sein Team aber nicht: „Man weiß ja nie, wie eine Mannschaft aus der langen Pause wieder reinkommt. Außerdem muss jedes Spiel erst gespielt werden.“

Im Zeitraum bis dahin sollen alle Akteure in den Testspielen zum Zuge kommen. Los geht es gegen die Kreisoberligisten FC Kalbach II und FC Rödelheim, danach folgen noch Partien gegen Viktoria Kelsterbach (Verbandsliga Mitte), die TSG Neu-Isenburg (Kreisoberliga Offenbach) sowie noch Vergleiche gegen JSK Rodgau und Germania Großkrotzenburg, beides Spitzenclubs aus der Gruppenliga Frankfurt Ost.

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