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Enkheim/Bad Vilbel rechnet sich nichts aus

Frankfurt. 

Dieses Nachholspiel hat es in sich: Die Handballfrauen der FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel empfangen am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr, Schule am Ried) in der Landesliga Mitte ihren Tabellennachbarn HSG Kleenheim II. Für beide Teams geht es eigentlich darum, sich etwas vom dritten Abstiegsplatz abzusetzen – nur leider haben die Frankfurterinnen wenig Hoffnung, dass ihnen das gelingen könnte. „Das Spiel ist mega wichtig für uns, aber wir rechnen uns nichts aus“, sagt Spielerin Tina Beckmann mit Blick auf die äußerst schwierige Personalsituation.

Den drittletzten Rang belegt aktuell der TV Idstein punktgleich mit dem TSV Griedel (9:19, beide spielen nächste Woche gegeneinander). Die Frankfurterinnen stehen bei 11:15 Zählern, Kleenheim bei 12:14. „Wir können im Grunde nur hoffen, dass die Mannschaften hinter uns nicht mehr viele Punkte holen“, erklärt Beckmann, die beim 24:19-Erfolg ihres Teams im Hinspiel nicht dabei war. Drei Spielerinnen fallen mit Kreuzbandrissen aus, weitere sind verletzt, krank oder beruflich verhindert. Unter anderem steht keine Torfrau zur Verfügung. „Wir gucken mal wer fit ist und sich zutraut, ins Tor zu gehen“, so Beckmann weiter – sie hofft wie wahrscheinlich jede andere aus der Mannschaft, dass die Wahl nicht auf sie fällt.

Acht, vielleicht neun Spielerinnen wird Bergen-Enkheim/Bad Vilbel aufbieten und unter anderem hoffen, dass Kleenheim nicht auch noch Unterstützung aus der Ersten Mannschaft mitbringt, die in der Dritten Liga spielt. Und dann wird man schauen, dass eine Saison glimpflich zu Ende geht, in der „zuletzt alles blöd gelaufen“ ist, wie Tina Beckmann findet.

(rst)
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