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Hockey: Entspannt in die Rückrunde

Von Gegen ihren „Lieblingsfeind“ TG Frankenthal starten die Herren des SC 80 Frankfurt am morgigen Samstag (16 Uhr) in die zweite Saisonhälfte der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd.
Wieder im Freien aktiv: „80er“ Melvin Nobis und seine Teamkollegen starten am Samstag in die Zweitliga-Rückrunde. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Wieder im Freien aktiv: „80er“ Melvin Nobis und seine Teamkollegen starten am Samstag in die Zweitliga-Rückrunde.
Frankfurt. 

Ein gutes halbes Jahr nach dem letzten Punktspiel auf dem Feld weiß man beim SC 80 Frankfurt noch nicht wirklich, wo die Mannschaft steht. „Die Vorbereitung war okay, mehr nicht. Wir sind nicht unvorbereitet, aber es gibt doch das eine oder andere Fragezeichen und ich weiß nicht, ob wir schon im Bundesliga-Modus sind oder noch ein bis zwei Spiele brauchen“, sagt Trainer Nicklas Benecke. Dass Frankenthal als erster Prüfstein an der Feldgerichtstraße auftaucht, macht die Sache besonders interessant. „Ich habe als Trainer jetzt zweimal gegen die gespielt und zweimal verloren, da wäre mir ein bisschen Abwechslung natürlich willkommen“, stellt der Coach klar.

Die Vorbereitung lief aus verschiedenen Gründen etwas holprig. Erfreulich war natürlich der Finaleinzug bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle durch die B-Junioren. Allerdings stießen die sechs von dort aufgerückten Nachwuchsspieler dadurch erst später zum Kader. Außerdem sagten Testspielgegner kurzfristig ab und einige Verletzungen machten die Sache auch nicht leichter. Zuletzt wurde Kapitän Anton Schmidt-Opper am Daumen operiert. Er wird gegen Frankenthal fehlen.

Gar nicht mehr dabei ist mit Patrick Heller eine der großen Stützen der vergangenen Jahre und einer der Spieler, die im Winter den Erstliga-Aufstieg in der Halle feierten. Er schafft es wie Phillip Bohrmuth zeitlich nicht mehr, Beruf beziehungsweise Studium und Leistungssport unter einen Hut zu bringen. Ersatztorhüter Jonathan Adams wechselte nach Frankenthal, wo er sich mehr Chancen auf Spielzeit ausrechnet als im Schatten der Frankfurter Nummer eins Tobias Müller. Wieder in Frankfurt und bei den „80ern“ ist Max Flößer. Dazu kommen wie gesagt sechs Spieler des Jahrgangs 2000, darunter Niklas Schmidt, Tom Blümmel und Luca Dahm. Und auf ihnen ruhen die Hoffnungen des Clubs. „Es wird darauf ankommen, was unsere guten Jugendspieler machen, wenn sie mit der Schule fertig sind. Ob sie in Frankfurt bleiben, ob sie weiter Leistungssport treiben, ob sie für uns spielen wollen. Wenn wir von den nächsten guten Jahrgängen die besten Spieler weitgehend halten können, dann haben wir vielleicht die Chance, uns perspektivisch wieder mit der Ersten Liga zu beschäftigen. Wobei es auch dann schwer wird“, stellt Benecke klar. Aktuell sieht er weder Mannschaft noch Verein dafür aufgestellt: „Im Moment macht Erste Liga auf dem Feld für uns keinen Sinn.“

Wenn man nach der Hälfte der Saison Dritter ist, aber nicht aufsteigen muss, hat das natürlich seine Vorteile hat, die der Trainer des SC 80 auch klar benennen kann: „Wir dürften vor einer ziemlich entspannten Rückrunde stehen, denn nach unten wird es wohl nicht mehr gefährlich und nach oben brauchen wir nicht zu schauen. Wir können also problemlos immer wieder welche von den jungen Spielern reinwerfen und ihnen Zeit geben, sich zu entwickeln.“

An der Spitze der Liga erwartet Benecke eine Fortsetzung des Zweikampfes aus der Vorrunde zwischen Blau-Weiß Berlin und dem Münchner SC. Und er hat auch einen Wunsch, wie die Sache ausgehen sollte: „Berlin hat eine saustarke junge Mannschaft und ich hätte nichts dagegen, wenn die als Konkurrent nächste Saison wegfielen. München ist auch gut, aber da sind ein paar ältere Spieler dabei, die vielleicht bald aufhören und dann müssten die erst Mal ein bisschen was Neues aufbauen.“ In diesem Prozess sind die „80er“ schon mittendrin.

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