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Jugendfußball: Es reicht nicht für Moros Jungs

Von Die B-Jugendfußballer des FSV Frankfurt haben den Sprung in die U17-Bundesliga verpasst. Dem 1:2 im ersten Aufstiegsspiel beim SV Elversberg folgte nun im Rückspiel am Bornheimer Hang sogar ein 0:2 (0:0).
Max Müller lässt den Kopf hängen. Die Enttäuschung war groß bei Spielern und Verantwortlichen des FSV (links neben Müller Präsident Michael Görner). Da konnten auch die Elversberger Spieler nicht wirklich trösten. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Max Müller lässt den Kopf hängen. Die Enttäuschung war groß bei Spielern und Verantwortlichen des FSV (links neben Müller Präsident Michael Görner). Da konnten auch die Elversberger Spieler nicht wirklich trösten.
Frankfurt. 

Die Voraussetzungen für ein spannendes letztes Spiel waren gegeben und so lange es 0:0 stand, durfte der FSV Frankfurt natürlich auf den Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga hoffen. Ein Sieg mit einem Tor Unterschied hätte ja gereicht, um wenigstens das Minimalziel Verlängerung zu erreichen. Mit dem 1:0 für die Gäste fünf Minuten nach der Pause aber war die Luft schnell raus – die nun nötigen zwei Treffer traute dem FSV nach dem vorausgegangenen Spielverlauf kaum mehr jemand zu. „Wir hatten eine große Chance unsere Saison zu krönen, aber wir haben es nicht geschafft unser Potenzial so auf den Platz zu bringen, dass wir am Ende hätte jubeln können. Insgesamt war es ein verdienter Erfolg des SV Elversberg“, fasste FSV-Coach Angelo Moro zusammen.

Elversberg verschaffte sich mit seiner körperlichen Präsenz von Beginn an Respekt und hätte auch früh in Führung gehen können, doch Jannis Gabriel zögerte nach gutem Zuspiel von Nico Staub einen Tick zu lange und wurde noch geblockt (4.). Auf der Gegenseite hatte Filip Pandza die erste Gelegenheit, schob den Ball aber aus 14 Metern am Tor vorbei (28.).

Dann flankte Kalman Koszorus auf Pandza, der aber acht Meter vor dem Tor den Kopfball verweigerte und nach seiner Ballannahme aus kürzester Distanz einen gegnerischen Verteidiger anschoss (39.). Dass die FSV-Anhänger lautstark einen Handelfmeter forderten, beeindruckte Schiedsrichter Felix Weller (Neunkirchen) nicht sonderlich – und damit lag er ziemlich sicher richtig. Maurice Baier (34.) und Staub (36.) waren zuvor an FSV-Keeper Niklas Schwaar gescheitert.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn gab es Freistoß für Elversberg: Williams trat den Ball aus 25 Metern ins Tor, wobei Schwaar nicht den besten Eindruck machte. So ziemlich jeder auf der im ansonsten leeren Stadion ganz gut gefüllten Haupttribüne ahnte, was das zu bedeuten hatte. Und auch von den jungen Männern im FSV-Trikot schien keiner mehr an eine Wende zu glauben. Elversberg war nun noch klarer Chef im Ring. Lukas Kölsch scheiterte aus 16 Metern noch an Schwaar (50.), doch dann machten die Saarländer den Deckel drauf: Ein Kopfball von Baier ging an die Latte, Luis Kerner staubte per Kopf zum 2:0 ab (57.).

Die einzige Möglichkeit, wenigsten den Anschlusstreffer zu erzielen, vergab Dominik Ohnholz acht Minuten vor dem Ende, als wieder einmal ein Elversberger Spieler im entscheidenden Moment einen halben Schritt schneller war. Dann war Schluss und wieder einmal jubelte Elversberg – es war der zweite U17-Bundesligaaufstieg für die Saarländer binnen drei Jahren.

FSV: Schwaar – Tiago, Rehorst, Schulze, Ehmann – Sejdovic, Bazzoli (58. Zorn) – Koszorus (68. Krüger), Williams, Müller (62. Altindag) – Pandza. – Elversberg: Theobald – Kölsch, Gottesleben, Sutter, Theobald – Becker, Werner – Gabler (75. Gindorf), Well (68. Ohnholz), Baier (70. Wiesmeier) – Staub (60. Kaiser). – SR: Weller (Neunkirchen). – Zuschauer: 800. – Tore: 0:1 Williams (50.), 0:2 Kerner (57.).

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