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Beachvolleyball: Keine Überflieger am Start

Gute Leistung beim Turnier der Kategorie B. Florian Elbert gewinnt auch im Mixed.
Spannende Spiele in Ober-Roden: Dieser Block dürfte allerdings zu früh dran gewesen sein. Spannende Spiele in Ober-Roden: Dieser Block dürfte allerdings zu früh dran gewesen sein.
Ober-Roden. 

Auf dem Sand in Ober-Roden ging es spannend zu. Am Ende stießen aber doch die beiden stärksten Duos ins Finale des Beachvolleyball-Turniers vor, beide mit jeweils einem Spieler des gastgebenden Oberligisten VC Ober-Roden. Im abwechslungsreichen Endspiel besiegten dann Florian Elbert mit seinem Partner Simon Lieb (TV Mömlingen) Jan Romeike, der mit Steffen Bekiersch vom Regionalligisten Eintracht Frankfurt spielte, mit 19:17, 15:10.

„Für ein Turnier der Kategorie B war es ein ordentlichen Niveau. Das Teilnehmerfeld war recht homogen, ein Überflieger-Team war nicht dabei“, fasste Turnierleiter Ari Nahabet zusammen. Der Turnierdirektor selbst schmetterte und baggerte mit, belegte am Ende gemeinsam mit Sven Kohoutek von der JSK Jügesheim Rang sieben.

Das Finale sah zwei für Beachvolleyball fast schon atypische Paare. Die sonstige Verteilung der Rollen, ein Zuspieler und ein klassischer Angreifer, war nicht gegeben. Bei beiden Duos wurde die Arbeit gleichmäßig verteilt. In der Abwehr überragte Romeike, in der Annahme Bekiersch. Elbert hatte Probleme in der Annahme, war aber der beste Angreifer.

Beide Teams mussten über drei Sätze gehen, um das Finale zu erreichen. Die späteren Turniergewinner bezwangen das Regionalliga-Duo Lukas Pfahlert/Stefan Schibilsky von der SSG Langen mit 15:9, 12:15, 15:10, Bekiersch/Romeike setzten sich gegen Marcel Eberius/Karsten Hahn (RTG Rüsselsheim/VC Ober-Roden) mit 10:15, 15:8, 15:12 durch. Das Spiel um Platz 3 gewann das Langener Paar.

Eberius/Hahn verstellten den Weg ins Halbfinale dem höher eingeschätzten Paar Felix Weber/Artur Zarenko (SSG Langen). Zarenko, der Kapitän des Regionalligisten, war im Angriff und im Block der beste Spieler des Turniers. Doch als kräftig gebauter Spieler bekam er im tiefen Sand in seinem fünften Match konditionelle Probleme.

Einen Tag später holte sich Florian Elbert seinen zweiten Turniersieg. Da stand der Mixed-Wettbewerb auf dem Programm. Zusammen mit Julia Schwarzlose vom Drittligisten SSC Bad Vilbel besiegte er in einem packenden Finale seinen Partner vom Vortag, der mit Katrin Hahn (SVK Beiertheim) spielte, mit 15:9, 10:15, 15:13. Leib/Hahn, die immerhin das führende Mixed-Duo in der deutschen Rangliste sind, kamen erst auf den letzten Drücker ins Turnierfeld. Nachdem sie es versäumt hatten, rechtzeitig ihre Anmeldung abzugeben, verdankten sie die Teilnahme der kurzfristigen Absage eines Teams.

Entscheidend in dem spannenden Endspiel war die größere Eingespieltheit des siegreichen Teams. Die Ober-Rodener Volleyballer bereiteten sich gemeinsam mit Steffen Bekiersch und seiner Freundin Julia Schwarzlose auf die Spiele im Sand in der Türkei vor, da fand auch das Paar Elbert/Schwarzloke sportlich zusammen.

Beachtenswert bei dem Mixed-Turnier war, dass die Spieler fast immer den ungeschriebene Ehrenkodex einhielten. Dieser besagt, dass der Mann seine Bälle möglichst nicht auf die Frau, sondern auf den Mann spielt. „Dies gilt allgemein bei allen Mixed-Turnieren, auf Meisterschaftsebene dann natürlich nicht mehr“, erklärte Nahabet. Platz drei belegten Daniel Husseck/Catherine Thornton (SSC Bad Vilbel).

(löf)

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