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Tennis: Noch ein Eisen im Feuer

Auf dem heiligen Rasen in Wimbledon haben sich in diesem Jahr auch etliche Tennisspieler von Vereinen aus dem Rhein-Main-Gebiet versucht. Einer ist heute sogar noch im Einsatz, eine Spielerin blieb gestern Nachmittag auf der Strecke.
Jule Niemeier vom TC Bad Vilbel schlug sich in Wimbledon gut, im Viertelfinale des Mädchen-Doppels war gestern dann aber Endstation. Foto: Juergen Hasenkopf (imago sportfotodienst) Jule Niemeier vom TC Bad Vilbel schlug sich in Wimbledon gut, im Viertelfinale des Mädchen-Doppels war gestern dann aber Endstation.
Frankfurt. 

Der Niederländer Paul Haarhuis, der sich in zwei Monaten anschickt, als Spitzenspieler des TC Bad Vilbel den drei Deutschen Meistertiteln bei den Herren 40 nun den ersten Triumph bei den Herren 50 hinzuzufügen, kämpft sogar um den Finaleinzug. Allerdings nicht in der Hauptkonkurrenz, sondern im Senioren-Turnier der Legenden. Wie man Wimbledon gewinnt, weiß der 51-Jährige genau. Mit Jacco Eltingh, mit dem er auch aktuell in London aufschlägt, stand er 1997 bis 2000 jedes Jahr im Finale, 1998 gewann das niederländische Paar den Titel im Herren-Doppel. In dieser Woche schlugen Haarhuis/Eltingh Andrew Castle/Michael Chang (Großbritannien/USA) 6:4, 6:4 und das US-Duo Patrick McEnroe/Cedric Jeff Tarango 4:6, 6:3, 10:5. Nun entscheidet sich heute zwischen dem Oranje-Paar und den Franzosen Henri Leconte/Cedric Pioline, wer ins Finale am Sonntag kommt.

Der TC Bad Vilbel hatte noch ein zweites Eisen im Feuer. Jule Niemeier, die für die Kurstädterinnen in der Damen-Regionalliga Südwest als Nummer zwei den Großteil ihrer Begegnungen gewann, stand an der Seite der Lettin Daniela Vismane im Viertelfinale des Mädchen-Doppels gegen Olga Danilovic (Serbien)/Kaja Juvan, zog aber klar mit 1:6 und 2:6 den Kürzeren. Im Achtelfinale hatte sie sich bei der US-Amerikanerin Kayla Day, die mit der Britin Katie Swan spielte, mit einem 6:3, 6:3-Sieg für die gegen sie erlittene Niederlage im Einzel revanchiert. Zunächst hatte sie in der ersten Runde dank eines sehr gut funktionierenden ersten Aufschlags die Tschechin Karolina Berankova ausgeschaltet. Gegen Day funktionierte der Aufschlag dann nicht mehr so gut. Und so verlor die 17-Jährige, die seit 2015 in der Waske Tennis-University trainiert, 2:6, 6:7.

Bei den Herren waren vier Cracks aus der Region dabei. Der erfolgreichste war André Begemann. Der vor zwei Jahren aus Frankfurt nach Königstein umgezogene Doppelspezialist schied im Mixed erst im Viertelfinale aus. Der 33-jährige schaltete an der Seite von Nicole Melichar (23), einer im tschechischen Brünn geborenen US-Amerikanerin, in der zweiten Runde das an Position sechs gesetzte Paar Rajeev Ram/Casey Dellacqua (USA/Australien) 1:6, 6:3, 15:13 aus und setzte sich dann im Achtelfinale gegen die ebenfalls gesetzten Daniel Nestor/Andreja Klepac (Kanada/Slowenien) 6:3, 6:7, 7:5 durch. Im Viertelfinale hielten sich Begemann/Melichar tapfer, mussten sich den Titelaspiranten Bruna Soares/Elena Vesnina (Brasilien/Russland) mit 5:7, 4:6 aber knapp geschlagen geben.

Begemann, Nummer 63 der Doppel-Weltrangliste, trat auch im Herren-Doppel mit Jan-Lennard Struff (Warstein) an. Das deutsche Duo konnte gegen Ryan Harrison/Michael Venus (USA/Neuseeland) sechs Breakchancen nicht nutzen und verlor 3:6, 6:1, 6:4, 3:6, 7:9.

Im Herren-Einzel überstand keiner der hiesigen Größen die Qualifikation. Den beiden für den Regionalligisten TC Bad Homburg aufschlagenden Mirza Basic (Bosnien) und Nikola Milojevic (Serbien) wurde jeweils der Münchner Peter Gojowczyk zum Verhängnis. Basic verlor 0:6, 3:6, Milojevic, der in der ersten Runde den Spanier Enrique Lopez-Perez ausschaltete, dann 3:6, 6:7. Die erste Runde überstand auch nicht Glen Sakharov von Eintracht Frankfurt. Der im usbekischen Tashkent geborene Franzose punktete oft am Netz, scheiterte aber an den starken Returns des Kanadiers Steven Diez (4:6, 4:6).

(löf )
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