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Fußball-Gruppenliga: Oberrad macht trotz Extrakosten Jagd auf die Siegprämien

Ein Sturm richtete auf dem Sportplatz am Scheerwald einen erheblichen Schaden an, ein Baum kippte auf den Zaun, der stürzte auf den Kunstrasen. Am Saisonziel ändert sich dadurch aber nichts.
Nachdenklich: Oberrads Trainer Baldo Di Gregorio. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Nachdenklich: Oberrads Trainer Baldo Di Gregorio.
Frankfurt. 

Der Sportliche Leiter Mario Di Falco sah das Unglück als erster: Ein alter, aber gesunder und riesiger Baum am Rande des Kunstrasenplatzes wurde vom letzten Sturm gefällt.

Zu allem Unglück riss der Baum einen Teil des Zauns mit und drückte es in den Kunstrasen, der dadurch erheblich beschädigt wurde. „Die habe die Stadtverwaltung informiert und die haben umgehend die zuständige Firma mit der Reparatur beauftragt“, erzählt Di Falco und fährt fort: „Es müssen mehrere Bahnen ersetzt werden, dafür werden dann allerdings einige Tage trockenes Wetter ohne Frost benötigt.“ Auf das Training, das am 13. Januar begann, hat das natürlich durchaus Auswirkungen. Der Rasenplatz wurde aufgrund des Vorfalls zwar freigegeben, kann aber in dieser Jahreszeit auch nicht ständig genutzt werden.

Am 20. Januar gastiert mit dem Regionalligisten Waldhof Mannheim eine renommierte Mannschaft auf der Sportanlage Beckerwiese. Diese Partie soll dann auf dem Rasenplatz stattfinden. Eine Woche später sollte die Kreisoberliga-Reserve des FC Kalbach den Oberrädern einen Besuch abstatten. Dieses Testspiel wurde nun gedreht und findet in Kalbach statt. „Wir haben weitere Testspiele vereinbart, die alle auf heimischem Geläuf stattfinden sollten“, berichtet der 44 Jahre alte ehemalige Keeper des Traditionsvereins Di Falco: „Wir hoffen, dass der Kunstrasen bis dahin wieder ganz ist.“

Vorgesehen sind die Partien gegen die SG Kelkheim (Kreisoberliga Maintaunus), 1.FC-TSG Königstein (KOL Hochtaunus), Hanauer SC (Verbandsliga) und VfB Ginsheim (Hessenliga). Für die eigenen Jugendmannschaften, die jetzt nach und nach auch wieder mit dem Training beginnen, müssen Ausweichplätze gefunden werden. „Das ist schwierig genug und verursacht zudem noch Extrakosten. Da die Vereinskasse ohnehin nicht prall gefüllt ist, ist das jetzt noch eine zusätzliche Belastung“, bedauert Di Falco. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Wir wollen aber trotzdem am 18. Februar unser Nachholspiel in Merzhausen gewinnen, Tabellenführer bleiben und uns die Siegprämie holen.“

Wobei er sich natürlich über die Schwere der Aufgabe im Klaren ist: „Das ist ein schwer einzuschätzender Gegner. Wir haben zwar eine gute Basis, aber als Gejagter müssen wir immer 110 Prozent geben.“ Nach zwei Abstiegen in Folge ging es für Spielertrainer Baldo Di Gregorio und Di Falco erstmal darum, den freien Fall aufzuhalten. „Das war so nicht zu erwarten, ist uns aber unerwartet gut gelungen“, bestätigt Di Falco und gibt dementsprechend auch ein neues Ziel aus: „Wir wollen unter den ersten Fünf bleiben.“

Auch an einem Unterbau wird in Oberrad gearbeitet. Der diplomierte Sportwissenschaftler berichtet: „Wir wollen zukünftig wieder eine Zweite Mannschaft im Spielbetrieb haben mit Spielern, die aus unserer A-Jugend kommen, mit ehemaligen Oberräder Kickern und natürlich auch mit Aufbauspielern unserer Ersten Mannschaft.“ Di Falco rechnet noc h mit vier Neuzugängen innerhalb der Wechselfrist: „Da sind aber noch Details zu klären.“

Endlich wieder zurück im Training sind Randy Best, der sich im vergangenen Jahr im vorletzten Spiel in der Verbandsliga einen Kreuzbandanriss zugezogen hatte, und Mario Guida nach seinem Muskelfaserriss. Oguz Cosguner laboriert indes noch an seiner Leistenverletzung. „Da muss jetzt unsere medizinische Abteilung ran“, so Di Falco Abgemeldet hat sich Antonio Lenhart (zum Ligakonkurrenten FV Hausen). Weitere Abgänge könnten noch folgen. Dazu Di Falco: „Mohammed und Tariq Fayad sowie Steffen Sames würden wir keine Steine in den Weg legen.“

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