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Volleyball: Revanche gelungen

In nur drei Sätzen besiegte Langen das Team mit dem Adler auf der Brust.
Wo ist bloß der (Volley-)Ball? Bastian Steppin (l.) verfolgt, wie er ins gegnerische Feld prallt. Seine Frankfurter Teamkollegen Mario Schaus und Steffen Bekiersch sind noch auf (Ball-)Suche. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Wo ist bloß der (Volley-)Ball? Bastian Steppin (l.) verfolgt, wie er ins gegnerische Feld prallt. Seine Frankfurter Teamkollegen Mario Schaus und Steffen Bekiersch sind noch auf (Ball-)Suche.
Frankfurt/Langen. 

Die Regionalliga-Volleyballer der SSG Langen haben sich mit einem souveränen 3:0-Sieg (25:19, 25:22, 25:23) über Eintracht Frankfurt für die 2:3-Hinrundenniederlage revanchiert und bleiben somit Spitzenreiter TG Rüsselsheim III auf den Fersen.

Für die Adlerträger, bei denen der abwesende Mittelblocker Dominik Winter durch den nach einer Verletzung genesenen, aber ohne Training ins Spiel gegangenen Sebastian Sent ersetzt wurde, ist es hingegen nur ein schwacher Trost, dass sie zum zweiten Mal in Folge eine gute Leistung abgerufen haben, ohne dafür mit Punkten belohnt zu werden.

„Da haben zwei tolle Mannschaften gegeneinander gespielt. Die Langener haben allerdings verdient gewonnen, weil sie weniger Eigenfehler gemacht haben“, bilanzierte Frankfurts Trainer Andreas Petrocchi, der mit Neuzugang Niko Erbs im Sportzentrum Nord ein Ass aus dem Ärmel gezogen hatte.

Nach einer längeren Wettkampf- und Trainingspause zeigte der drei Tage zuvor verpflichtete bundesligaerfahrene Universalspieler bereits in dieser Begegnung seine ganze Routine. „Niko kenne ich sehr gut. Er hat bei mir zuletzt für den DSW Darmstadt gespielt. Seine Stärke ist die Sicherheit in der Annahme, im Aufschlag und im Angriff. Er spielt nicht spektakulär, macht aber wenig Fehler. Als guter Beachvolleyballer kann er jede Position spielen, ich stellte ihn diagonal auf. Da ich hinten Bastian Steppin Pausen gönnte, nahm Niko die drei Rotationen auch an“, führte Petrocchi aus.

Auch mit seinem zweiten Neuzugang war er sehr zufrieden. Der im Dezember gekommene Mexikaner Alvaro Larios spielte Außen. „Er griff auf der Position vier stark an und nahm gut an. Leider ist er dann umgeknickt. Wir hoffen, dass es nur eine Dehnung und kein Bänderriss ist“, sagte der Coach.

Doch Langen ließ sich mit seiner vollbesetzten Auswechselbank von den Verstärkungen der Eintracht nicht irritieren. Schnell gingen der nach einer verpassten Hinrunde wieder genesene SSG-Kapitän Artur Zarenko, Lukas Pfahlert, Stefan Schibilsky, Jan Grünfelder, Felix Weber, Norman Hoerstel und Libero Halit Ucan im ersten Satz in Führung und bauten diese kontinuierlich aus. „Obwohl wir uns vorgenommen hatten, kontrolliert aufzuschlagen, kosteten uns die vielen vergebenen Angaben den Satz“, ärgerte sich Petrocchi.

Im zweiten Durchgang begann der Tabellenzweite erneut souverän (10:3), aber Frankfurt kämpfte sich ins Spiel, holte einige Breaks und sorgte schließlich für einen offenen Schlagabtausch. Langens Coach Markus Pfahlert brachte Zuspieler Jannick Selmoser für Jan Grünfelder, wodurch Stefan Schibilsky die Diagonalposition in der vorderen Angriffsreihe übernehmen konnte – diese Maßnahme führte letztlich zum Satzgewinn.

Auch der dritte Satz verlief auf Augenhöhe, wobei die im Angriff sehr mutig agierenden Gastgeber auch hier ihre Führung nie hergaben. Man spürte das Selbstbewusstsein, dass der Neuling nach sieben „Dreiern“ in Folge versprüht.

Der Spitzenreiter kommt

Für die 2018 noch ungeschlagenen Langener steht am kommenden Samstag das Spitzenspiel gegen den um vier Punkte besseren Tabellenführer TG Rüsselsheim III an (19.30 Uhr; Sportzentrum Nord). Die schlecht in dieses Jahr gestartete Eintracht hofft, im Match gegen den TSV Speyer (19 Uhr; Wolfgang-Steubing-Halle) den ersten „Dreier“ 2018 zu holen. „Für das Lob der jeweiligen Gegner können wir uns nichts kaufen. Mir wäre nun eine schwächere Leistung, dafür aber ein klarer Sieg lieber“, betonte Andreas Petrocchi.

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