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Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt: Seckbach/Eintracht fährt wieder die Ernte nicht ein

Herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt für die Handballer der HSG Seckbach/Eintracht.
Symbolbild Foto: Fotolia.com Symbolbild
Frankfurt. 

Einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirks-Oberliga Wiesbaden/Frankfurt mussten die Handballer der HSG Seckbach/Eintracht hinnehmen, die trotz einer guten Leistung gegen die viertplatzierte MSG Steinbach/Kronberg/Glashütten verloren.

Auch weil die HSG Goldstein/Schwanheim bei der ebenfalls gefährdeten TSG Münster II keine Schützenhilfe leisten konnte, ist die Luft für Seckbach/Eintracht bei sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer sehr dünn geworden.

TSG Münster II – HSG Goldstein/Schwanheim 35:29 (17:14). – In der spannenden und umkämpften ersten Hälfte konnten sich die Gäste nach der ausgeglichenen Anfangsphase von 5:6 (10.) auf 8:6 (13.) absetzen. In Unterzahl jedoch mussten die Frankfurter ihrerseits fünf Treffer in Folge hinnehmen und gerieten über 8:10 mit 10:13 in Rückstand. In der turbulenten Endphase der ersten Halbzeit gelang der HSG der Anschlusstreffer (14:13/30.), die Frankfurter kassierten jedoch in erneuter Unterzahl noch zwei schnelle Gegentreffer. Zwar gelang dem Team von Trainer Abdel Bel Hassani nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer nicht mehr, es blieb jedoch bis zum 27:25 (48.) auf Schlagdistanz. Erst am Ende hatte Münster den längeren Atem. Für Goldstein/Schwanheim trafen: Kleiber (7/5), Lange (6), Stade (5/1), Vrdoljak, Sherlock, Schwer (je 3) und Rode (2).

HSG Seckbach/Eintracht – MSG Steinbach/Kronberg/Glashütten 29:31 (17:17). – In der nicht gutklassigen Partie zeigte sich der Tabellenletzte gegen den verletzungsbedingt geschwächten Favoriten ebenbürtig. Das 9:6 (13.) egalisierten die Gäste bis zur Pause und übernahmen – nachdem sich bei der HSG insbesondere in der Deckung Fehler eingeschlichen hatten – die Führung (19:22/35.). Das Team von Trainer Klemens Naß ergab sich aber nicht seinem Schicksal und kämpfte sich zurück. Dann kam es wie schon so häufig in dieser Saison: Beim 29:29 standen noch 20 Sekunden auf der Uhr, als die Gäste in Führung gingen. Im Gegenzug wurde zu schnell abgeschlossen und die MSG kam in der Schlusssekunde sogar noch zum 29:31. „Es bleibt in dieser Saison dabei: Wir können gerade in den Schlussminuten nicht ernten, was wir uns vorher mühselig erkämpft haben“, erklärte ein enttäuschter Naß. Gute Nachrichten gab es bei den Frankfurtern gleichwohl: Beide Vereine der Spielgemeinschaft sowie der Coach bekräftigten nach der Partie noch einmal ihren bereits gefassten Beschluss, auch in der kommenden Runde unabhängig von der Ligazugehörigkeit weiter zusammenarbeiten zu wollen. Naß geht dann bei der HSG bereits in sein neuntes Jahr. Für Seckbach/Eintracht trafen: Merz (5), Leicht (5/1), Lindemann (5/2), Werner (4), Austermann (3), Michalik, Seifert, Schinzel (je 2) und Udri.

(ewa)
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