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Fußball SV Zeilsheim motiviert sich neu: Weiter an den Stellschrauben drehen

Von Nur zwei Tore fehlten dem SV Zeilsheim in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Hessenliga, um ein Entscheidungsspiel gegen die SpVgg Neu-Isenburg zu erzwingen und eventuell den Durchmarsch in die fünfte Liga perfekt zu machen.
Trainer Sascha Amstätter. Foto: Marcel Lorenz Trainer Sascha Amstätter.
Frankfurt. 

Auch mehr als eine Woche nach dem bitteren Ende ärgert sich Sascha Amstätter noch über den Modus, den Gegner und das fehlende Glück in der Dreierrunde. „Wenn du kein Spiel verlierst, nur ein Gegentor kassierst, vier Punkte holst und am Ende doch scheiterst, ist das schon ärgerlich“, sagt der Trainer des SV Zeilsheim.

Nach dem 0:0 gegen Neu-Isenburg mussten die West-Frankfurter zuschauen, wie sich der SSV Sand im zweiten Spiel mit 1:5 von der Spielvereinigung abfertigen ließ, um im entscheidenden Spiel im Landkreis Kassel mit 1:3 denkbar knapp den Kürzeren zu ziehen. „Anders als in Neu-Isenburg hat Sand im letzten Spiel bis zum Schluss gekämpft. Und wir hatten bei zwei Aluminiumtreffern und einem nicht gegebenen Strafstoß Pech“, blickt Amstätter zurück.

Für den Chefcoach und seine Mannschaft geht es nun darum, den verpassten Aufstieg abzuhaken, um mit neuem Elan in die neue Saison der Verbandsliga Mitte starten zu können. „Bis auf die Relegation war eigentlich vieles schon sehr gut“, zog Amstätter ein positives Fazit. „Mit 64 Punkten haben wir einen guten Zwei-Punkte-Schnitt hingelegt. Natürlich gibt es aber noch ein paar Stellschrauben, an denen wir für die kommende Spielzeit drehen können.“ Beispielsweise könne man mit einem breiteren Kader in Zukunft auch verletzungsbedingte Personalprobleme besser kompensieren. „Aller Voraussicht nach wird es keinen klassischen Zweikampf geben“, meint Amstätter auch mit Blick auf die ehemaligen Hessenligisten Viktoria Kelsterbach (Absteiger), VfB Marburg und FSV Fernwald (beide Aufsteiger), die nun in der Staffel Mitte antreten.

Schon Ende Juni starten die „Grünen“ in die Sommervorbereitung und wollen dann ab August einen neuen Anlauf nehmen. Wie die Mannschaft dann aussieht, entscheidet sich in den kommenden Tagen. „Spieler wie Kapitän Matthias Terzic, Hamza Bouchen, Ahmet Gök oder Reda Elourdani haben um Gespräche gebeten und werden sich hoffentlich bald zu ihrer Zukunft äußern“, erklärt Andre Becher. Der Zeilsheimer Abteilungsleiter kann für die kommende Runde bislang mit Torwart Dominik Reining, den Bianco-Brüdern Leonardo und Antonio sowie Kokolo Baku, Nikolai Pyatt und wohl auch Michael Seidelmann planen. „Fünf Neuzugänge, die in der Hessenliga zu uns gekommen wären, haben uns wieder abgesagt“, erklärt Becher. Dafür habe man mit Masar Qosa einen Spieler vom Hanauer SC verpflichtet, der sowohl als Torwart-Trainer als auch als zweiter Mann zwischen den Pfosten agieren soll. Zudem kommen Raisi Zalla und Raymond Aschenkewitz aus der U19 von Germania Schwanheim an die Lenzenbergstraße.

Bisher vier Abgänge

Den Verein verlassen werden Onay Sen (TuS Merzhausen), Aldin Alibasic (SV BKC Bosnien Frankfurt), Tomislav Randelovic (FSC Eschborn) und Celil Cetinkaya (Vatanspor Bad Homburg). „Wir wollen Schritt für Schritt gehen, um auch in der kommenden Runde eine schlagkräftige Truppe zusammen zu haben“, stellt Amstätter klar. Bis zum Trainingsauftakt soll der Frust verdaut und neue Motivation aufgebaut sein. Schließlich ist der Traum von der Hessenliga ja nur für diese, schon bald abgelaufene Saison ausgeträumt.

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