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Gruppenliga: 1:5 gegen den FC Bayern der Gruppenliga

Mit einem Sieg hätten die Neu-Anspacher Fußballer wieder die Spitze der Gruppenliga erklimmen können. Davon sind sie dann jedoch meilenweit entfernt.
Wenig auszurichten für Paul Wischtak (rechts): Dumitru Chiriloae (links) und Onur Götürmen decken den Neu-Anspacher ab. Foto: Gerhard Strohmann Wenig auszurichten für Paul Wischtak (rechts): Dumitru Chiriloae (links) und Onur Götürmen decken den Neu-Anspacher ab.
Neu-Anspach. 

Wenn eine Fußballmannschaft mit 1:5 verliert, so wie es gestern dem FC Neu-Anspach gegen FC Kalbach in der Gruppenliga Frankfurt West passierte, dann hat in der Regel einiges nicht gestimmt: Einstellung, Laufbereitschaft, mannschaftliche Geschlossenheit. Doch diese Vorwürfe kann man der Mannschaft von Trainer Rico Henrici nicht machen.

„Das war heute unsere beste Saisonleistung, und diese hätte gegen viele Mannschaften gereicht“, analysierte Anspachs Manager Michael Caspari beeindruckt, „nicht aber gegen Kalbach. Das ist wohl in dieser Saison der FC Bayern der Gruppenliga.“

Eine Klasse besser

Die Einschätzung, ohne Vereinsbrille auf der Nase, lautet so ähnlich: Der FCNA war nicht schlecht, der FCK aber mindestens eine Klasse besser.

Nach zwölf Minuten bediente Deniz Pekgüzelyigit den Top-Torjäger der Frankfurter, Florian Kister, der aus 16 Metern freistehend einschieben konnte. Nach gut einer halben Stunde trat Ahmad Mohabat zunächst am Fünfmeterraum ein Luftloch nach einer Flanke, konnte dann aber im Nachfassen auf 2:0 erhöhen. Und nach exakt einer Stunde und drei dicken Chancen für den FCNA fiel dann das entscheidende dritte Tore für den Verbandsliga-Absteiger: Diesmal machte es Pekgüzelyigit selbst.

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Die Hausherren steckten aber nicht auf, versuchten dagegen zu halten und früh zu pressen, was für Lücken im Abwehrverbund sorgte. Eine solche nutzte erneut Ahmad Mohabat per technisch feinem Heber über Torwart Mario Schreiber zum Endstand. Zuvor hatte der Ex-Oberurseler per Brust nach einem Eckball zum zwischenzeitlichen 4:1 für Kalbach getroffen.

Weber mit Frust im Bauch

Den „Ehrentreffer“ für das sonst so heimstarke Neu-Anspach besorgte Marco Weber in der 77. Minute: Mit einer Mischung aus Geschwindigkeit, feinem Ballgefühl und gehörig viel Frust im Bauch zog der Angreifer in den Strafraum der Gäste, schüttelte drei Verteidiger ab und schob am Keeper vorbei ins kurze Eck. „Wir hatten wohl etwas Pech, dass Kalbach zuletzt durch das 2:3 gegen Aufsteiger Beienheim angestachelt war“, zwang sich Caspari zu einem Scherz, „aber man muss einfach sagen, dass da richtig viel Qualität dahinter steckt. Ein ganz klar verdienter Sieg für Kalbach war das heute.“

Neu-Anspach: Schreiber – Fomin, Juric, Clark, Wanzke – Wischtak (74. Bosansky), Pauls, Gilles, Crecelius (51. Kraus) – Gara Ali (66. Bank), Weber.

Tore: 0:1 Kister (12.), 0:2/0:4/1:5 Mohabat (33., 74., 85.), 0:3 Pekgüzelyigit (60.), 1:4 Weber (77.).

 

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