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Handball, TSG Oberursel: 27:27 – Mit Handballgott und Weihnachtsmann im Bunde

Oberursel. 

Kazimir Balentovic hatte sich gewiss einen anderen Ausklang der Vorrunde gewünscht. TSG Oberursels Trainer musste mit seinem Team letztlich aber mit einem mageren 27:27 gegen die HSG Wettenberg II, Tabellenletzter der Handball-Landesliga Mitte, einverstanden sein – nach enttäuschender Leistung, wobei der Ausgleich erst drei Sekunden vor dem Abpfiff fiel.

In der ersten Hälfte lief nicht viel zusammen. „Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel, die Abwehrmitte um Ljubic, Jockel und Walz stand nicht gut, und der Angriff brachte auch nur wenig zustande“, kritisierte Balentovic, So hatte das Schlusslicht im ersten Abschnitt stets die Nase vorn und lag zur Pause mit 13:10 in Führung.

Nach 40 Minuten konnten die Gastgeber immerhin zum 16:16 ausgleichen. Die Führung gelang anschließend jedoch nicht. Mehr und mehr geriet das Spiel für die TSGO zur Zitterpartie, nachdem bis dahin ja sämtliche Heimspiele siegreich gestaltet werden konnten. Auch in der Endphase boten sich den Oberurselern noch genügend Möglichkeiten für ein Happy End. Raufte sich Balentovic die Haare: „Ich hatte extra gesagt, die Siebenmeter nicht flach zu werfen. Unterm Strich haben wir gleich vier vergeben, denn nur einer wurde hoch geworfen – der ging aber an die Latte.“

Dann waren nur noch 90 Sekunden zu spielen, Oberursel lag mit 24:27 zurück, steckte aber nicht auf, wobei der eingewechselte Torwart Dennis Geier nun zum großen Rückhalt wurde. 88 Sekunden vor Schluss verkürzte Robert Oliver Avemann per Siebenmeter auf 25:27. Weitere 51 Sekunden später brachte auch Marcel Heid einen Strafwurf im Wettenberger Kasten unter – 26:27. Und wieder 13 Sekunden später bat Balentovic zur Auszeit, nahm Geier aus dem Tor und brachte mit Jonas Schmidt einen siebten Feldspieler. Der Ball kam zu Linksaußen Avemann, und dieser sorgte mit einem Heber drei Sekunden vor Schluss für das 27:27.

Es ging jedoch noch weiter. Wettenberg führte den Anwurf blitzschnell aus. Geier war zwar inzwischen zurück auf dem Feld, aber noch nicht im Tor – und hatte Riesenglück: Ein letzter Wettenberger Wurf landete am Pfosten. Kazimir Balentovic war nach dem Spiel geschafft: „Heute haben uns der Handballgott und der Weihnachtsmann gemeinsam geholfen“, sagte er und sah in Avemann den „Punktwinner“. Mit ihm sei er schon die ganze Saison zufrieden.

Vorm Spiel war Torwart Julian Friedl verabschiedet worden. Er verändert sich beruflich gen Innsbruck.

Spielfilm: 5:8 (10.), 7:12 (20.), 10:13 (30.), 16:16 (40.),20:23 (50.), 27:27 (60.).

TSG Oberursel: Geier, Friedl; Brühl (7/4), Walz (4), Ljubic, Wienand (je 3), Heid (3/2), Avemann (3/1), Jockel (2), Ghinea, Juli (je 1), Ilestro, Issa, Schmidt. fiu

 

Das nächste Spiel:

TSG Eppstein – TSG Oberursel (21. Januar, 18 Uhr)

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