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Basketball: Alles im Griff dank Noah Litzbachs Sahnetag

Das Fundament, auf dem am Saisonende der Klassenverbleib der Kronberger Korbjäger fußen soll, ist am Wochenende wieder um einiges stabiler geworden – was nicht zuletzt an der Leistung zweier Aktivposten lag.
Klasseleistung: Kronbergs Noah Litzbach (li.), hier im Duell mit Kaiserslauterns Kevin Liyeya-Kuelusukina. Foto: Gerhard Strohmann Klasseleistung: Kronbergs Noah Litzbach (li.), hier im Duell mit Kaiserslauterns Kevin Liyeya-Kuelusukina.
Kronberg. 

Mit einem 87:77-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern haben die Basketballer des MTV Kronberg die Vorrunde in der 1. Regionalliga Südwest beendet. Der Liganeuling steht nach Abschluss der ersten Halbserie mit zehn Punkten auf einem respektablen elften Tabellenplatz. Dieser würde am Ende der Runde den Klassenverbleib bedeuten.

Der Erfolg gegen die Roten Teufel ist umso bemerkenswerter, als im ersten Spiel des Jahres mit Frederik Zwiener, dem verletzten Emil Matevski und dem erkrankten Fabrizio Dicone gleich drei wichtige Akteure gefehlt haben.

Dass sich die junge MTV-Truppe in der AKS-Sporthalle davon und auch von einem schnellen 5:11-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen ließ, spricht für die inzwischen erarbeitete Qualität im Kader, den sich die Kronberger Youngster im Laufe dieser Saison erarbeitet haben. Paradebeispiele dafür waren jetzt Noah Litzbach und Steffen Zimmermann. Der 18-jährige Litzbach avancierte mit 27 Punkten zum Topscorer der Hausherren, derweil glänzte Zimmermann mit einer überragenden Leistung in der Defensive.

Den 9:14-Rückstand aus der 6. Minute drehten die Kronberger mit einem 8:0-Lauf vom 15:16 zum 23:16. Mit einem von insgesamt 13 Dreiern sorgte Litzbach dann für eine 29:20-Führung der Gastgeber nach dem ersten Viertel. Über 40:23 – dem höchsten Vorsprung in dieser Partie – lag der MTV in der 18. Minute mit 46:35 vorne, ehe die Pfälzer in ihrer stärksten Phase nochmals aufdrehten und bis zur Pause auf 45:48 verkürzen konnten.

Wer befürchtet hatte, dass dies die Burgstädter verunsichern würde und sie nach dem Wechsel einbrechen würden, täuschte sich. Kapitän Yannick Schicktanz führte geschickt Regie. Dank einer passablen Freiwurf-Quote (12 Punkte bei 19 Versuchen) geriet der Vorsprung des MTV nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Über 66:60 (30.) entwickelte sich das Ergebnis bis zum 87:77. Damit war der dritte Erfolg in der Sporthalle der Altkönigschule in trockene Tücher gepackt.

„Wir haben gegen Kaiserslautern als Team sehr gut funktioniert und mit viel Geduld im Angriff gespielt. Dazu hat Noah Litzbach einen Sahnetag erwischt“, nannte Amil Klisura drei Faktoren, die zum positiven Jahresauftakt geführt haben. Der war nicht nur für das Selbstvertrauen enorm wichtig, sondern auch im Hinblick auf die Rückrunde, in der die Burgstädter bis zum Saisonfinale am 22. April von 14 Partien neun auswärts bestreiten müssen. sp

MTV Kronberg: Litzbach (27/5), Reinwald (15), Puljas (12/2), Klisura (8), Arnold (8/2), Zimmermann (8/2), T. Schicktanz (6/2), Y. Schicktanz (3), Stuber.

 

Das nächste Spiel:

REWE Aupperle Fellbach – MTV Kronberg (So., 16 Uhr).

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