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2. Basketball-Bundesliga Süd: Applaus, Applaus: Georgieva Topscorerin im All-Star-Game

Gut gemacht,  Gergana Georgieva (Elangeni Falcons Bad Homburg). Beim All-Star-Game in Freak City Bamberg war sie die Topscorerin. Foto: Gerhard Strohmann Gut gemacht, Gergana Georgieva (Elangeni Falcons Bad Homburg). Beim All-Star-Game in Freak City Bamberg war sie die Topscorerin.
Bamberg. 

Für Jay Brown, den Erfolgstrainer der Elangeni Falcons Bad Homburg, war es eine Art Ritterschlag. Brown durfte als Coach des Tabellenführers aus dem Taunus die Auswahl der 2. Basketball-Bundesliga Süd betreuen, die in Bamberg das historisch erste „All-Star-Game“ in der Geschichte der 2. Frauen-Bundesliga gegen die Auswahl der Nordgruppe bestritt.

Dass der von Osnabrücks Trainer Mario Zurkowski betreute „Norden“ diese Premieren-Partie schließlich glatt mit 86:64 gewinnen konnte, hatte unterm Strich nur statistische Bedeutung. „Es war ein perfekt organisiertes Event mit einem angemessen hochklassigen Rahmenprogramm“, lobte Brown die Bamberger Organisatoren, die in der Dreifachturnhalle am Georgendamm in einer der größten deutschen Basketball-Metropolen (Insider-Name „Freak City“) für eine Rundum-Wohlfühlatmosphäre der Teilnehmer gesorgt hatten.

Den knapp 600 Zuschauern wurde nicht nur hochklassiger Sport geboten, sondern auch noch ein Mädchen-Aktionstag für die Altersklassen U10 und U12 sowie ein Dreier-Wettbewerb. Daran nahm auch Falcons-Spielerin Nikola Kacperska teil. Die 24-jährige Polin erreichte zur Freude ihrer Fans das Finale und belegte einen ausgezeichneten zweiten Platz.

Neben der Bulgarin Gergana Georgieva war für die Süd-Auswahl mit Tanja Lehnert kurzfristig noch eine zweite Spielerin der Elangeni Falcons nachnominiert worden. „Geri“ Georgieva avancierte beim „All-Star-Game“ mit 13 Punkten zur Topscorerin und Tanja Lehnert steuerte zwei Punkte bei. „Das war völlig nachrangig, es ging in erster Linie darum, möglichst allen zehn Spielerinnen viel Einsatzzeit zu geben“, empfand es Brown als spannend, jene Leistungsträgerinnen aus den Süd-Clubs näher kennenzulernen, die ihm und seinem Team ansonsten auf dem Spielfeld die größten Sorgen bereiten.

Ein Talent auf Gegners Seite hatte es dem Bad Homburger Coach besonders angetan: die 17-jährige Lamin Sabally von TuSLi Berlin – einer Kooperation der Hauptstadtclubs DBV Charlottenburg und TuS Lichterfelde. Die Jugendnationalspielerin machte mit ihren 25 Punkten den Unterschied und wurde auch zur besten Spielern („MVP“) gewählt. Brown: „Lamin steht ganz sicher am Beginn einer ganz großen Basketball-Karriere.“

Ein Bankett im Restaurant des Kongress-Hotels und ein gemeinsamer Discobesuch rundeten das Programm für die auserwählten Basketballerinnen nach der Begegnung ab. Nach dem Frühstück ging’s für die Brown-Familie und die drei Spielerinnen wieder zurück, denn nachmittags begann im Feri-Sportpark nereits die Vorbereitung auf das erste Zweitliga-Spiel am Sonntag in Speyer (18 Uhr, Osthalle).

Am gestrigen Montag sind mit Stephanie Furr und Alexandra Polishchuk die letzten beiden Falcons-Spielerinnen aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt. Bis auf den trainingsfreien Donnerstag trifft sich die Mannschaft täglich, um am Sonntag topfit zu starten. „Wir wollen bei den Towers gewinnen“, zählt für Jay Brown am Sonntagabend nur ein Sieg. sp

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